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Übernachtung: Furnace Creek Ranch, Death Valley, CA Um 6:00 Uhr nehmen wir noch das im Übernachtungspreis enthaltene Continental Breakfast mit und dann sind wir auch schon wieder unterwegs. Heute liegt ein größeres Stück vor uns, denn wir wollen ins Death Valley. Wir fahren durch endlose einsame Gegend und erreichen schließlich Amboy, ein totes kleines Nest an der historischen Route 66. Ein Baum am Strassenrand, der voller Schuhe hängt, erregt unsere Aufmerksamkeit. Welche tiefere Bedeutung dies haben mag, entzieht sich jedoch unserer Kenntnis. Weiter geht es, bis wir in die Mohave Wüste kommen, wo
Abgesehen davon, dass es hier eine ganz gute Infrastruktur mit Restaurants und Geschäften gibt, wartet Baker sogar mit einer besonderen Sehenswürdigkeit auf.
Im Death Valley angekommen gilt unser erster Stopp einem Picknickplatz, wo wir bei recht starkem Wind unseren Lunch einnehmen. Was für eine ungewöhnliche Gegend für ein Picknick.
Die erste Sehenswürdigkeit ist Badwater, mit 86 m tiefster und heißester Punkt der USA. Ein riesiger Salzsee erstreckt sich hier. Selbst mit Sonnenbrille blendet das gleißende Weiß sehr stark. Zum Glück ist es heute bei Temperaturen um die 30 °C sehr angenehm. Wie es hier gewesen sein muss, als man die bisherige Rekordtemperatur von über 56° C gemessen hat, können wir uns einfach nicht vorstellen. Fast das Doppelte von dem, was wir jetzt haben. Einige Meilen weiter kommen wir zum „Devils Golf Course“. Eine bizarre Landschaft, die schwer zu beschreiben ist. Aber zum Glück gibt es ja Bilder:
Nachdem wir einen kleinen Walk zur „Natural Bridge“ unternommen haben fahren wir noch den sehr schönen Scenic Drive „Artist’s Palette“. Wahnsinn, welch unterschiedliche Farben die Felsen hier haben!
Die nächsten zwei Stunden verbringen wir am Swimmingpool, der mit 28°C Wassertemperatur jedoch keine wirkliche Abkühlung bietet. Gegen Abend fahren wir zum Zabriskie Point, der sich bei Sonnenaufgang bzw. Sonnenuntergang besonders fotogen präsentiert. Das Abendessen nehmen wir auf unserer Terrasse ein. Mitgebrachtes Baguette mit Käse und Rotwein sind eine leckere und preiswerte Alternative zum leicht überteuerten Restaurant der Furnace Creek Ranch.
Montag, 21.04.08 Übernachtung: Mandalay Bay, Las Vegas, NV
Vor dem Frühstück drehen wir noch eine Runde im Swimming Pool. Heute freuen wir uns über das warme Wasser, denn die Lufttemperatur liegt so früh am Morgen erst bei 15°C. Auch das Frühstück bestreiten wir aus eigenen Vorräten. Für den Kaffee haben wir eine Kaffeemaschine auf dem Zimmer.
Dieses Extrem heißt Las Vegas und wir erreichen es gut drei Stunden später. Wir checken im luxuriösen Mandalay Bay ein, einem Casino-Hotel mit mehr als 3.000 Zimmern. Hier haben wir ein Special Offer vorgebucht, bei dem uns die Nacht umgerechnet keine 80 Euro kostet. Ein Spottpreis für ein Hotel dieser Kategorie. Unser Zimmer im 28. Stock ist überaus komfortabel ausgestattet. Selbst im Badezimmer gibt es einen LCD-Fernseher. Aus dem Fenster bietet sich uns ein überwältigender Blick auf die großzügige Pool-Anlage des Mandaley Bay.
Abends bummeln wir den Strip entlang. Seit unserem letzten Besuch vor 16 Jahren hat sich so ziemlich alles verändert. Dort, wo jetzt unser Hotel steht, war früher der Ortseingang von Las Vegas, und der eigentliche Strip begann erst ein ganzes Stück später. In der Zwischenzeit wurde er einfach Richtung Wüste verlängert, denn Platz hat man hier ja genug. So kommt es, dass unser Hotel direkt gegenüber dem Flughafen liegt, den man ursprünglich mal außerhalb der St Wir bestaunen die neuen Casinos, von denen uns besonders die Fassade des “New York New York” beeindruckt. Aber auch die Wasserspiele vor dem imposanten Bellagio sind faszinierend und der Eiffelturm vor dem gegenüber liegendem Paris sowieso. Zum Bild des neuen Las Vegas gehört aber auch, dass alle paar Meter ein Mexikaner steht, der versucht, einem bebilderte Karten käuflicher Girls in die Hand zu drücken. Neben den entsprechenden Telefonnummern fehlt natürlich nicht der Hinweis, dass die Damen auch Visa und Mastercard akzeptieren. Eine Selbstverständlichkeit im Land des plastic moneys. Ebenfalls nervend ist es, dass man an jeder Ecke angequatscht wird, weil man irgendwelche Show Tickets oder dergleichen an den Mann oder die Frau bringen will. Where are you guys from?“ lautet der wenig originelle Anmachspruch. Will man in Ruhe gelassen werden, macht man ein dummes Gesicht und antwortet mit einem bedauernden „No English!“. Im Paris ist uns die Schlange am Dinner-Buffett zu lang und wir beschließen, wieder in Richtung Mandaley Bay zurück zu gehen. Unterwegs kehren wir in dem mexikanischen Restaurant “La Salsa Cantina” ein und fallen anschliessend todmüde in unsere bequemen Betten.
Übernachtung: Mandalay Bay, Las Vegas, NV Da wir keine Lust auf ein Frühstücksbuffett haben, fahren wir mit dem Auto zu den nahe gelegenen Factory Outlets und suchen dort ein Family-Restaurant auf. Es gehört zur IHOP-Kette, die wir bisher noch nicht kannten, und von der wir nun einen positiven Eindruck gewinnen. Bis zum frühen Mittag halten wir uns am Hotel-Pool auf und fahren dann wieder zu den Factory-Outlets. Shoppen macht bei einem Dollarkurs von knapp 1,60 einfach richtig Spaß und der Nachmittag vergeht wie im Flug.
Wir bummeln dann noch ein wenig durch die Casinos und schauen uns zum Schluß noch die faszinierenden Wasserspiele vor dem Bellagio an. Dann nehmen wir uns von hier ein Taxi zurück ins Mandalay Bay.
Mittwoch, 23.04.08 Übernachtung: Mandalay Bay, Las Vegas, NV Wie üblich im Urlaub stehen wir auch heute früh auf, da wir ja was vom Tag haben wollen. Der Nachteil daran ist, dass wir jetzt um 7:00 Uhr noch keine Runde durch den Pool drehen können. Der Pool öffnet leider erst um 9:00 Uhr und schließt auch schon gegen 18:00 Uhr. Diese Zeiten kommen uns nicht gerade entgegen. Wir frühstücken wieder im gleichen Restaurant wie gestern und fahren dann zum 16 Meilen westlich von Las Vegas gelegenen Red Rock Canyon. Nachdem wir uns im ausgezeichneten Visitor Center schlau gemacht haben, folgen wir der Panoramastraße, die durch diesen wunderschönen State Park führt. Wir unternehmen zwei kleine Wanderungen, unterbrochen von einem Picknick. Immer wieder genießen wir herrliche Ausblicke und erfreuen uns an den farbenprächtigen Wildblumen. Nichts erinnert hier an die so nahe gelegene hektische Glitzermetropole Las Vegas.
Abends setzten wir uns in einen der Busse, die ständig den Strip rauf und runter fahren und lassen uns nach Downtown bringen. Dies erweist sich allerdings als Geduldspiel, weil der Bus ständig hält und immer viele Leute ein- uns aussteigen. Auch Downtown hat sich seit unserem letzten Besuch total verändert. Die Fremont-Street ist jetzt einen riesige überdachte Party-Meile. Allabendlicher Höhepunkt ist die zu jeder vollen Stunde abgehende animierte Light-Show, die sich über den Köpfen der Besucher abspielt. Ein unglaublich faszinierendes Spektakel, das wir um 22:00 bestaunen, nachdem wir im italienischen Restaurant des Golden Nugget eine hervorragende Pizza gegessen haben. Angesichts der langen Schlange an der Bushaltestelle und der zu erwartenden langen Fahrt gönnen wir uns wieder ein Taxi zurück ins Mandalay Bay. Mit 25 $ zwar nicht ganz billig, aber sehr bequem.
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