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bulletReisebericht Australien Ostküste - Tag 20 - Sonntag, 13. November 2016

 

Noosaville - Byron Bay
gef. km: 317 km / gesamt: 2926 km
Wetter: überwiegend sonnig, max. 36°C

Pool im Noosavillage River ResortVor dem Frühstück schwimmen wir im Pool. Nachdem wir gepackt haben, drehen wir noch eine kleine Runde entlang am Ufer des Flusses. Ganz schön viel  los hier schon am frühen Sonntagmorgen.

Gut 90 Minuten benötigen wir über den Motorway1 (mehrspurige Autobahn) bis Brisbane, wo wir in der Nähe des Flughafens ein großes Outlet-Center ansteuern, das auch am heutigen Sonntag geöffnet hat. Von der Auswahl und den Preisen sind wir allerdings enttäuscht. Kein Vergleich zu dem, was wir in dieser Hinsicht aus den USA gewöhnt sind. Aber das ist ja jetzt Trump-Land und damit für uns erst einmal von der Reiseliste gestrichen.

Etwa eine halbe Stunde südlich von Brisbane verlassen wir bei Daisy Hill die Autobahn und fahren zum etwas außerhalb des Ortes gelegenen Koala Centers. Drei dieser putzigen Tiere können wir hier aus nächster Nähe beobachten. Auf diversen Infotafeln wird umfassend über die Koalas in Australien informiert. Ein durchaus lohnenswerter Abstecher, wie wir finden.

Bald darauf überqueren wir die Staatsgrenze nach New South Wales und verlieren eine Stunde, weil hier - anders als in Queensland - die Sommerzeit gilt.
Koala im Daisy Hill Koala Center
Daher erreichen wir auch erst gegen 17:00 Uhr den Ort Byron Bay, wo wir uns für zwei Nächte im "Byron Bay Beach House", einer B&B Unterkunft eingemietet haben. An der Rezeption finden wir lediglich einen Zettel für uns vor. Wir haben Zimmer Nr. 3, die Tür ist offen, und der Schlüssel liegt drinnen.

Das Zimmer ist schön und groß, und die ganze Anlage mit ihren
5 Zimmern, die alle um die Gartenanlage mit dem kleinen Pool angelegt sind, hat durchaus Charme und lädt zum Wohlfühlen ein. Und doch hält sich unsere Begeisterung zunächst in Grenzen. Dafür war die letzte Unterkunft, die wir erst heute morgen verlassen haben, einfach zu außergewöhnlich. Und das Byron Bay Beach House ist im Vergleich dazu auch noch deutlich teurer. Mit 250$ pro Nacht die mit Abstand teuerste Unterkunft des geamten Urlaubs. Das liegt aber auch daran, dass Byron Bay grundsätzlich keine preiswerte Location ist.

Wir packen aus und laufen zum 300 m entfernten Strand. Tolles Wasser, schöne Brandung, idealer Laufstrand. Das gefällt uns natürlich sehr gut.

Am Strand entlang laufen wir bis zum Ort und machen einen Eine Wohlfühlecke im Byron Bay Beach Houseersten Erkundungs-Rundgang. Was für ein Unterschied zum mondänen Noosa, wo wir gestern Abend waren.

Byron Bay ist quirlig und ein Treffpunkt überwiegend junger Leute, die hier zum Party machen herkommen. Aber auch viele Aussteiger, Hippies, Alternative, Schwule und Lesben sorgen für eine kunterbunte MIschung. Jede Menge Kneipen, Restaurants und Geschäfte bestimmen das Stadtbild. Hier ist “easy going” angesagt. Uns gefällt es hier, aber wir sind auch froh, dass wir etwas außerhalb wohnen und nicht mitten drin in diesem großen Trubel.

Am Strand laufen wir wieder zurück und springen zwischendurch ins Meer. Ziemlich starke Brandung, die uns durchaus Respekt abverlangt.

Abends laufen wir dann entlang der Straße in den Ort. Dauert auch nur 10 Minuten. Wir gehen im Fishheads essen, wo wir vorhin beim Vorbeigehen eine Reservierung gemacht haben. Endlich mal Seafood essen! Alles sehr lecker, wenn auch zu entsprechenden Preisen. Wir sind mit unserer Wahl jedenfalls sehr zufrieden.
 

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