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bulletReisebericht Australien Ostküste - Tag 4 - Freitag, 28. Oktober 2016


Sydney
Opernhaus Sydney

Die Hälfte der Nacht verbringen wir wegen des Jetlegs leider nicht schlafend. Als dann gegen 8 Uhr (= Mitternacht deutscher Zeit) der Wecker klingelt, sind wir entsprechend müde. Also gönnen wir uns noch eine halbe Stunde Verlängerung.

Wir frühstücken in einem netten Café in der Nähe des Hotels und laufen anschließend zum Wahrzeichen Sydneys, dem Opera House. Hier haben wir um 11:00 Uhr die deutsche Führung gebucht. Dauert rund 1 Stunde und ist ganz interessant. Allerdings deutlich überteuert. Aber die Preise hier in Australien sind ja grundsätzlich nicht ohne.

Anschließend laufen wir am Circular Quai vorbei zum Kneipen- und Restaurantviertel "The Rocks" und von hier aus auf die Harbour Bridge. Von der Brücke bieten sich schöne Blicke auf das Opernhaus und Sydney's Skyline. Leider ist es genau wie bei unserem ersten Besuch hier vor 15 Jahren bewölkt. Das gibt leider wieder keine schönen Fotos, denn die Oper mit ihren weißen Segeldächern verlangt einfach nach einem blauen Himmel als Kontrast. 

Wir bummeln durch "The Rocks", essen eine Kleinigkeit auf die Hand und besuchen dann das kostenlose Museum "The Rock Happy Hour in Darling HarbourDiscovery". Um all die Informationstafeln zu lesen, sind wir allerdings viel zu müde. Beide bekommen wir jetzt unseren toten Punkt. 

Nachdem wir diesen erfolgreich mit einem Kaffee und Espresso bekämpft haben, geht es weiter. Mit der Fähre fahren wir nach Darling Harbour, einem Vergnügungsviertel mit Kneipen, Restaurants und diversen Attraktionen.

Für uns die größte Attraktion ist jetzt allerdings die "Happy Hour", mit der einige Lokale bis 18:00 Uhr werben. Da sind wir doch gerne dabei, zumal uns "zufällig" gerade ein ziemlicher Bierdurst plagt. Wir lassen uns auf einer der Außenterrassen nieder und ein leckeres Pale Ale für günstige 5$ das Glas schmecken. Es bleibt natürlich nicht nur bei dem einen. Und die Sonne lässt sich nun am Abend auch noch blicken. Perfekt!

Im Hard Rock Café kaufen wir für eine Bekannte ein T-Shirt. Da wir schon mal hier sind, können wir ja auch hier essen. Der Blick in die Speisekarte verdirbt uns jedoch den Appetit. Die Preise sind ja dermaßen abgehoben! Beispiel: Stilles Wasser 9,50 $, eine Portion Nachos kosten 24 $. Wenn man noch Guacamole oder Hackfleisch drauf haben möchte, kostet es jeweils 6$ mehr. Da verzichten wir doch lieber.

Elke lässt sich in einem Restaurant in Sydney in die "Virtual Reality" einführen.Auf dem Rückweg zum Hotel kommen wir an mehreren asiatischen Restaurants vorbei, die deutlich günstigere Preise haben. In einem davon lassen wir uns nieder und essen preiswert und lecker zu Abend.

Zu unserem Erstaunen spricht uns plötzlich ein Asiate an, der mit seiner Familie am Nebentisch sitzt. Er hätte da ein Gerät, dass eine neue Entwicklung darstellt und noch nicht auf dem Markt ist. Ihn würde mal unsere Meinung dazu interessieren. Ob wir bereit wären, ihm da behilflich zu sein. Neugierig stimmen wir zu, und er packt eine Virtual Reality Brille aus.

Das, was wir durch diese Brille zu sehen bekommen, ist total faszinierend und beeindruckend. Auch die Steuerung durch Gesten oder die Bewegung des Kopfes ist etwas, dass wir in dieser Form noch nicht erlebt haben. Es ist schon witzig, wie wir beide nacheinander mit der Brille auf dem Kopf im Restaurant stehen, mit den Fingern in der Luft tippen und Dinge, z.T. in 3-D, sehen, die den anderen Gästen verborgen bleiben.

Wie sich herausstellt, programmiert unser neuer Freund, ein Indonesier, der schon über 30 Jahre in Australien lebt, die Software für dieses Gerät. Eine für uns sehr außergewöhnliche Begegnung.

Da wir schon genug Bier hatten, verzichten wir heute auf den Absacker im Pub. Stattdessen sind wir bereits gegen 22:00 Uhr im Bett, weil wir morgen sehr früh raus müssen. Denn um 6:00 Uhr geht bereits unser Flug nach Cairns. 

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