bild

 

logo

bulletReisebericht Bretagne mit dem Wohnmobil: Die Heimreise

15. Tag, Mittwoch, 21. Juni 2006
Quiberon – Cabourg: 362 km


Es war schön, mal drei Tage an einem Ort zu bleiben und kein Auto zu fahren. Aber heute geht es weiter, denn so langsam müssen wir an den Heimweg denken.

Um diesen in kleineren Etappen anzugehen, haben wir beschlossen, entlang der Normandie-Küste Richtung Heimat zu steuern. Auch das Wetter erleichtert unsere Abreise – pünktlich beim Bezahlen fängt es an zu regnen. Fast ideales Fahr-Wetter.

das mittelalterliche Städtchen DinardNach rund 150 km erreichen wir Dinand, die best erhaltenste mittelalterliche Stadt der Bretagne. Ein Bummel durch dieses schöne Städtchen ist wirklich lohenswert. Schade nur, dass man es nicht geschafft hat, wenigstens einen kleinen Teil der Altstadt als Fußgängerzone einzurichten. Der ständige Verkehr ist schon nervend, und müsste wirklich nicht sein.

Auch die Womo-Parkmöglichkeiten sind eher beschränkt. Auf einen Platz kommen wir nicht drauf, weil die Auffahrt zu steil ist und wir aufsetzen.

Als Ziel für heute haben wir uns das am Meer gelegene Städtchen Cabourg ausgesucht, nicht weit von der Hafenstadt Caen gelegen. Einen Stellplatz finden wir hier zwar nicht, dafür aber einen ruhigen Parkplatz direkt am Strand in der Nähe des Yachthafens. Nach einem Strandspaziergang packen wir noch unsere Stühle aus und genießen am Strand die letzten Sonnenstrahlen bei einer Flasche Cidre.

Abends radeln wir an der Strandpromenade entlang ins Zentrum dieses schönen Badeortes. Dort ist zu unserer Überraschung richtig was los, denn es wird die Mittsommernacht gefeiert. Überall auf den Straßen ist Live-Musik und entsprechend viel Volk unterwegs. Wir gehen eine Pizza essen und bummeln anschließend noch ein wenig durch die Straßen und genießen die schöne Atmosphäre.



16. Tag, Donnerstag, 22. Juni 2006
Cabourg - Criel-sur-Mer: 207 km


Da wir direkt am Strand stehen, und die Sonne scheint, nutzen wir die Gelegenheit natürlich für ein morgendliches Bad im Meer. Praktischerweise gibt es am Strand auch Duschen, so dass wir uns das Salz direkt wieder abspülen können.

Wir fahren zunächst ein Stückchen weiter und halten dann in Villes sur Mer für eine Frühstückspause. Der Ort gefällt uns so gut, dass wir auch noch einen kleinen Bummel unternehmen.
das mittelalterliche Städtchen Dinard
Über die gebührenpflichtige Pont de Normandie (5 €) überqueren wir die Seine, umfahren Le Havre und verbringen über eine Stunde in einem großen Centre Commercial für unseren definitiv letzten Großeinkauf in Frankreich. Die tollen Supermärkte werden wir in Deutschland wieder vermissen.

In Fécamp landen wir wieder an der Küste. Doch statt des erhofften Sandstrandes finden wir zu unserer Überraschung hier eine lang gezogene Steilküste vor. Leider haben wir keinen Reiseführer von der Normandie dabei, und fahren deshalb hier ohne Plan auf gut Glück herum

Wir beschließen weiter zu fahren und landen schließlich einige Kilometer hinter Dieppe bei Criel-sur-Mer wieder am Meer. Auch hier Steilküste und Felsstrand, aber wenigstens ein schöner Stellplatz auf einer etwas holprigen Wiese mit Meerblick (keine V+E). Hier bleiben wir gerne, denn die Fahrerei heute war doch etwas ermüdend, und wir sind froh, nun Feierabend machen zu können.

Der Tag verabschiedet sich mit dem schönsten Sonnenuntergang der gesamten Reise.



17. Tag, Freitag, 23. Juni 2006
Criel-sur-Mer – Hilden: 560 km


Steilküste beiLe TréportVon dem nahe gelegenen Le Tréport sind wir enttäuscht. Außer einer beeindruckenden Steilküste hat der Ort nichts zu bieten. Nach einem kurzen Stopp fahren wir gleich weiter. Le Crotoy gefällt uns da schon wesentlich besser, zumal hier auch gerade Markt ist. Den schauen wir uns natürlich gerne an.

Gegen Mittag landen wir dann in le Touquet-Paris-Plage. Nachdem wir ein sehr großzügiges Villenviertel durchfahren haben, finden wir den großen und schön angelegten Wohnmobilstellplatz (V+E und Stromsäulen). Hier legen wir unsere Mittagspause ein.

Anschließend fahren wir zum Strand, in dessen Nähe wir noch einen weiteren – aber nicht so schönen – Stellplatz entdecken. Der Strand ist allerdings vom feinsten. Um ans Wasser zu gelangen, müssen wir erst mal 10 Minuten laufen, denn es ist gerade Ebbe. Dort angekommen steht einem schönen letzten Strandspaziergang nichts mehr im Wege.

Gegen 17:30 Uhr machen wir uns dann endgültig auf den Heimweg. Über Lille und Brüssel geht es Richtung Heimat. Da es in Belgien mit dem freien Übernachten ein wenig problematisch ist, beschließen wir, auf eine Zwischenübernachtung zu verzichten. Kurz nach Mitternacht sind wir dann wieder zu Hause, und bedauern, dass ein schöner Urlaub schon wieder zu Ende ist.

Zurück                                                                                                                                                                            Startseite
footer