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bulletReisebericht Ostkanada 2015 - Tag 18 - Dienstag, 13. Oktober 2015

London - Niagara Falls
Gefahren: 210 km / gesamt: 3888 km
Wetter: vormittags sonnig, später bedeckt und regnerisch, max. 18°C

Blick aus unserem Hotelzimmer auf die Horseshoe FallsFrühstück ist im Übernachtungspreis inbegriffen, und es gibt sogar Porzellangeschirr. Erlebt man in Nordamerika leider viel zu selten.

Gegen 13.00 Uhr treffen wir in Niagara Falls ein und fahren beim Niagara Falls Marriott Fallsview Hotel & Spa vor. Elkes Proteste ignorierend überlasse ich unser Auto dem Valet-Service, der hier mit 35$ nicht gerade ein Schnäppchen ist. In der Nähe hätten wir deutlich günstiger in einem Parkhaus stehen können. Aber ich denke mir, wenn wir uns schon ein teures Zimmer leisten, dann können wir uns auch das Parken was kosten lassen und die Bequemlichkeit genießen.

Trotz der frühen Uhrzeit können wir schon einchecken und unser Zimmer beziehen. Der Kofferträger ist sehr nett, nimmt sich Zeit für einen Plausch mit uns und gibt uns einige Tipps für die Gestaltung unseres Aufenthalts. Wir haben extra ein Zimmer in der 16. Etage gebucht, weil man von hier einen unverbauten Blick auf die Niagara-Fälle genießen kann. Und zwar sowohl die amerikanischen Fälle als auch die kanadischen Horseshoe Falls. Ohne Frage „a room with a special view“.

Blick aus unserem Hotelfenster auf die Horseshoe Falls und die American falls

Mit der Hornblower fährt man bis dicht an die FälleLeider aber verabschiedet sich allmählich das schöne Wetter, das uns noch den ganzen Vormittag begleitet hat. Immer mehr Wolken ziehen auf, und als wir schließlich unten bei den Fällen ankommen, ist von der Sonne nichts mehr zu sehen. Schlecht für unsere Fotos.

Natürlich sind die Fälle beeindruckend, aber wir sind nicht zum erstem Mal hier, und da relativiert sich das etwas. Man kann hier diverse Aktivitäten buchen. Den „Walk behind the Falls“ hatten wir bei unserem ersten Besuch gemacht, deshalb entschließen wir und diesmal für den Trip mit dem Boot bis nah an die Fälle heran. Trotz der zur Verfügung gestellten Regencapes werden wir ziemlich nass, und außer viel Gischt sieht man eigentlich nicht viel. Wirklich gelohnt hat sich das nicht.

Um ehrlich zu sein, lohnt sich auch eine Übernachtung in Niagara Falls nicht wirklich. Der Ort ist ziemlich schrecklich. Eine Ansammlung von Geisterbahnen, Kuriosen-Kabinetts und Fast-Food-Läden, wie man es sich schlimmer kaum vorstellen kann. Zum Glück entdecken wir inmitten dieser Ansammlung von Scheußlichkeiten eine kleine Oase: die Niagara Brewing Company. Die angestrahlten amerikanischen Fälle

Ein Brauhaus mit Live-Musik, wo wir uns gerne an der Theke niederlassen und vergeblich versuchen, uns den Ort Niagara Falls schön zu trinken. Zwischendurch haben wir auch noch ein nettes Gespräch mit einem Kanadier, der neben uns an der Bar sitzt. So bekommen wir den Nachmittag ganz gut rum. Und weil das Bier so gut schmeckt, nehmen wir uns gleich noch ein paar Dosen mit für aufs Zimmer.

Aus dem Zimmer bietet sich uns mit Einbrechen der Dunkelheit nun ein Blick auf die beleuchteten Fälle. Wir bauen das Stativ auf und machen ein paar Fotos. Aber durch das Fenster macht das nicht wirklich Sinn, weil bei der Langzeitbelichtung die dreckigen Scheiben so richtig gut zur Geltung kommen. Eigentlich müssten wir noch einmal bis runter zu den Fällen laufen, wenn wir wirklich gute Fotos schießen wollen. Aber dazu haben wir keine Lust, zumal es mittlerweile auch immer wieder mal leicht regnet.

Wir gehen dann in der Nähe noch eine Pizza essen, und das war es dann auch für heute.

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