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bulletReisebericht Ostkanada 2015 - Tag 5 - Mittwoch, 30. September 2015

Montreal
Gefahren: 27 km / gesamt: 978 km
Wetter: regnerisch, max. 12°C

Notre Dame von innenWir lassen es heute langsam angehen, weil das regnerische und kühle Wetter nicht gerade zu Unternehmungen einlädt. Aber in der Stadt ist so ein Regentag immer noch besser als draußen in der Natur.

Nachdem wir gefrühstückt haben, laufen wir erst einmal zur nahe gelegenen Kirche Notre Dame, um uns diese auch einmal von innen anzuschauen. Auch wenn Kirchen nicht unbedingt unser Ding sind, gehört eine Besichtigung von Notre Dame natürlich zum Pflichtteil eines Montreal-Besuches. Zum ersten Mal müssen wir übrigens Eintritt für die Besichtigung einer Kirche bezahlen.

Nachdem wir den kulturellen Teil hinter uns gebracht haben,  holen wir unser Auto und fahren zum Parque Mont Real. Von dieser Erhebung hat man normalerweise einen tollen Blick auf die Stadt. Aber leider nicht heute. Auch wandern kann man hier, aber das macht natürlich bei Regen und Kälte auch keinen Spaß.

Also fahren wir mal zum Olympiastadion und schauen, ob es uns dort besser gefällt. In der Nähe finden wir sogar einen kostenlosen Parkplatz, was einem Sechser im Lotto gleich kommt. Olympiastadion MontrealDas Stadion, in dem 1976 die olympischen Spiele stattfanden, versprüht von außen den Charme der 70er Jahre, so dass keine Lust auf eine nähere Besichtigung aufkommt. Stattdessen entschließen wir uns für einen Besuch des nebenan gelegenen Biodome, wo man auf einem Rundgang durch vier verschiedene Klimazonen geführt wird. Ganz interessant und gut gemacht, obwohl wir ähnliches schon gesehen haben. Eigentlich nur für einen Regentag wie heute zu empfehlen.

Wir fahren zurück zu unserer Unterkunft und entdecken ganz in der Nähe ein Parkhaus, wo 24 Stunden nur 17$ kosten. Warum das so vergleichsweise günstig ist, merken wir dann, als wir drinnen sind. Was für eine Kurbelei! Es ist nicht möglich, in einem Zug die Auffahrt von einem Parkdeck zum anderen zu nehmen. Jedes Mal müssen wir zurücksetzen. Richtig lustig wird es, wenn einem dann noch ein anderes Auto entgegen kommt. In so einem engen Parkhaus waren wir noch nie.

Da der Regen mittlerweile aufgehört hat, verbringen wir den restlichen Nachmittag mit einem Bummel durch Teile der „modernen“ Innenstadt, die wir gestern noch nicht abgelaufen sind. Unser Fazit für Montreal: wären wir hier nicht gewesen, hätten wir auch nicht viel verpasst.

Abends gehen wir in der Altstadt im Le 3 Brasseur-Brauhaus essen. Ist nun schon unser dritter Besuch in dieser Pub-Kette, und jedes Mal bekommen wir vor der Bestellung ein anderes Bier in einem kleinen Glas zum Probieren. Wir essen beide eine Casoulet, ein sehr schmackhaftes Eintopfgericht.
 

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