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bulletReisebericht Ostkanada 2015 - Tag 6 - Donnerstag, 01. Oktober 2015

Bunte Herbstfarben im Maurice NationalparkMontreal - Grand Mere
Gefahren: 289 km / gesamt: 1267 km
Wetter: wolkenlos, max. 12°C

Wir brechen zeitig auf und erreichen gegen 11 Uhr den Mauricie Nationalpark. Das Wetter ist traumhaft, keine Wolke am Himmel. Allerdings ist es bei Temperaturen zwischen 9 und 12°c recht frisch und dazu weht auch manchmal noch ein böiger Wind.

Die 63 km lange Straße durch den Park zu fahren ist ein einziges Vergnügen. Hier erleben wir den Indian Summer von seiner schönsten Seite. Die von der Sonne angestrahlten Bäume leuchten in den herrlichsten Farben. Genau so haben wir uns das vorgestellt.

Immer wieder unterbrechen wir die Fahrt an Aussichtspunkten oder für kleine Wanderungen. Die schönsten Laubfärbungen sehen wir aber entlang der Straße. Auch die vielen Seen hier im Park bieten uns grandiose Ausblicke. Ohne Frage ist das der bisher schönste Tag unseres Urlaubs.


Ausblick auf einen der vielen Seen im Maurice Nationalpark

Leuchtender Baum am WegesrandGegen 17:00 Uhr verlassen wir den Park und beschließen, im nahe gelegenen Grand Mere zu übernachten. Das außerhalb des Ortes gelegene Hotel Chez Marineau macht einen guten Eindruck, und wir fragen nach einem Zimmer.

Überrascht sind wir, dass die junge Frau am Empfang kaum Englisch spricht. Auch wenn Quebec eine französischsprachige Provinz ist, so hätten wir doch zumindest in einem Hotel zweisprachiges Personal erwartet. Nur mit äußerster Anstrengung ist Madame in der Lage, uns unsere Zimmernummer auf Englisch mitzuteilen.

Da die Restaurantszene im 1,5 km entfernten Ort nicht viel her gibt (Pizzeria, Chinese und ein Family Restaurant), und wir uns auch schon zwei kleine Bierchen genehmigt haben, fahren wir abends zum Essen nicht mehr in den Ort. Man könnte zwar auch laufen, aber auch dazu haben wir nicht mehr viel Lust.

Denn direkt gegenüber befindet sich praktischerweise ein McDonalds, mit dem wir uns heute Abend ausnahmsweise bereit sind zu begnügen. Einmal im Urlaub landen wir halt in einem Burger-Laden. Aber man wird relativ preiswert satt, und man weiß, was man bekommt.
 

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