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bulletReisebericht Ostkanada 2015 - Tag 7 - Freitag, 02. Oktober 2015

Morgendunst über dem See - Bild 1Grand Mere - Alma
Gefahren: 400 km / gesamt: 1667 km
Wetter: wolkenlos, max. 12°C

In den wirklich guten Betten haben wir prima geschlafen. Da heute eine lange Fahrt vor uns liegt, haben wir uns ausnahmsweise den Wecker gestellt - auf 5.30 Uhr! Als er klingelt sind wir allerdings nicht begeistert. Aber was soll’s.

Ab 6.00 Uhr gibt es Frühstück - diesmal sogar mit richtigem Geschirr. Eine Wohltat gegenüber dem ganzen üblichen Plastik- und Styroporzeug.

Die Fahrt in den Norden zum Lac Saint Jean ist landschaftlich sehr schön. Der über den Seen liegende Nebel und die Spiegelungen im Wasser bieten schöne Fotomotive.

Es fällt uns schwer, uns von den traumhaften Ausblicken loszureißen und die Fahrt fortzusetzen. Aber es muss sein, denn wir haben ja noch einiges vor heute.

Morgendunst über dem See - Bild 2

Zwei Tiger in der LöffelchenstellungDie Fahrt zieht sich, und es wird 11:30 Uhr, bis wir San Felicienne erreichen, wo wir den Zoo Sauvage besuchen wollen. Dieser ist allerdings im Ort nicht mehr ausgeschildert, so dass wir uns an der Touristeninformation schlau machen müssen. Die sehr hilfsbereite Dame dort spricht allerdings auch nur gebrochenes Englisch. Sie kann uns aber erklären, wie wir zum Zoo kommen, versorgt uns mit Kartenmaterial und gibt uns Übernachtungstipps.

Der Eintritt in den Zoo ist nicht gerade günstig. Stolze 43$ pro Person müssen wir abdrücken. Dafür bekommen wir einen Zoo geboten, der schon außergewöhnlich ist. Auf einem riesigen Areal werden die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum gehalten (mit Ausnahme des armen Eisbären, der einen völlig verstörten Eindruck macht).

Neben den in Kanada heimischen Wildtieren gibt es auch noch einige Tiere aus anderen Erdteilen zu sehen. Zum Beispiel zwei Tiger, die es sich gerade in der “Löffelchenstellung” bequem gemacht haben. 

Bär im Zoo von San FelicienneEinen Teil des Zoos besichtigt man zu Fuß, durch einen anderen sehr weitläufigen Teil wird man mit einer Besucherbahn gefahren. Erklärungen gibt es leider überwiegend nur in Französisch, was wir sehr schade und bei dem Eintrittspreis auch unfair finden. Vielleicht lag es aber auch nur an unserer Fahrerin, die kaum Englisch konnte.

Die Tour gleicht einer Safari, die Tiere leben hier wirklich in freier Wildbahn, sieht man mal von dem Zaun ab, der das Gelände umgibt. Besonders schön ist es, dass wir immer wieder Schwarzbären aus nächster Nähe während der gut einstündigen Fahrt beobachten können. Allerdings sind wir am Ende trotz der zur Verfügung gestellten Decken ganz schön durchgefroren.

Gute 4 Stunden benötigen wir für den Zoobesuch und stehen anschließend vor der Frage, wo wir übernachten wollen. Da es uns in Saint Felicienne nicht so sehr gefällt, und es noch keine 17 Uhr ist, beschließen wir, noch die eine Stunde bis zum nächst größeren Ort Alma weiter zu fahren.

Dort nehmen wir uns ein Zimmer im Hotel Universel. Von außen versprüht es zwar den Charme der 70er-Jahre und auch einige Möbel sind schon etwas älter - aber unser Zimmer ist geräumig, hat bequeme Betten und eine schöne Aussicht. Ein Schwimmbad mit Whirlpool gibt es auch, und das ist jetzt genau das Richtige für uns. Der warme Whirlpool tut richtig gut.

Im Hotel gibt es mit dem Pacino auch ein ansprechendes italienisches Restaurant, in dem wir dann auch zu Abend essen.

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