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bulletReisebericht Ostkanada 2015 - Tag 8 - Samstag, 03. Oktober 2015

Alma - Tadoussac
Gefahren: 204 km / gesamt: 1871 km
Wetter: wolkenlos, max. 12°C

Leuchtende Herbstfarben auf dem Weg von Alma nach TadoussacDas Frühstück nehmen wir ebenfalls im Hotelrestaurant ein. Die Speisekarte bietet eine sehr große Auswahl und hebt sich wohltuend von dem üblichen Null-Acht-Fünfzehn ab. Ein sehr angenehmer Start in einen wieder strahlend sonnigen Tag.

Jetzt am Morgen ist es allerdings noch empfindlich kalt. Die Scheiben unseres Autos sind sogar leicht vereist.

Entlang des Saquenay Fjords fahren wir in Richtung Tadoussac. Leider ist der Fjord von der Straße aus nicht zu sehen. Landschaftlich ist die Strecke dennoch sehr schön, da wir teilweise von einer prächtigen Laubfärbung verwöhnt werden und das ein oder andere schöne Fotomotiv entdecken.

Etwa 40 km vor Tadoussac folgen wir der Abzweigung zum Saquenay National Park, wo wir mal wieder kräftig zur Kasse gebeten werden. Normalerweise haben wir ja kein Problem mit den Eintrittspreisen für Nationalparks, aber hier hat es sich überhaupt nicht gelohnt, wie sich für uns im Nachhinein herausstellt.

Mehr als eine kleine Wanderung zu einem Aussichtspunkt auf den Unser Zimmer im B&B Harvey LessardFjord (6 km hin und zurück) können wir hier nicht unternehmen. Der Weg ist relativ langweilig und der Aussichtspunkt auch nicht spektakulär. Dass man sich an einem Fjord befindet, kann man von hier nicht sehen. Es könnte sich auch genau so gut um einen großen See handeln. Und Beluga-Wale, die in diesem Fjord vorkommen, sehen wir natürlich auch nicht.

In Tadoussac steuern wir das am Morgen über booking.com reservierte B&B La Maison Harvey Lessard an. Es liegt hoch oben über dem Ort und bietet eine großartige Aussicht. Der Empfang durch die Besitzerin ist sehr freundlich. Ihr Englisch ist zwar nicht das Beste, aber in einem Mischmasch aus Französisch und Englisch klappt die Verständigung ganz gut. Sie reserviert uns telefonisch zwei Plätze für eine Whale Watching Tour am nächsten Morgen und einen Tisch in einem von ihr empfohlenen Restaurant.

Unser Zimmer ist sehr klein, aber das wussten wir vorher. Man hat kaum Platz, einen Koffer abzustellen. Aber es ist ein gemütliches, freundliches und sehr sauberes Zimmer, dessen größter Pluspunkt die kleine Terrasse mit der tollen Aussicht ist. Außerdem können wir den kleinen Gemeinschaftsraum nutzen, in Sundowner auf der Terrasse unseres B&B in Tadoussacdem es ein Sofa, 2 kleine Tische mit Stühlen für das Frühstück, einen Fernseher, Kühlschrank, Mikrowelle, Geschirr, Eiswürfel und eine gute Kapsel- Kaffeemaschine zur freien Bedienung gibt.

Wir fahren hinunter nach Tadoussac, um uns einen Eindruck vom Ort zu verschaffen. Dieser verströmt durchaus ein gewisses Flair und gefällt uns ganz gut. Zurück in unserem B&B gönnen wir uns einen Sundowner auf der Terrasse. Gut, wenn man kaltes Bier dabei hat. Sobald die Sonne hinter den Bergen verschwindet, wird es empfindlich kühl, und wir verziehen uns nach drinnen.

Zum Abendessen laufen wir in den Ort. Der Weg ist zwar nicht der schönste und recht steil, aber in knapp 15 Minuten zu schaffen. Das empfohlene Restaurant La Bolee ist sehr gut besucht. Gut, dass wir eine Reservierung haben. Noch besser, dass es eine englische Speisekarte gibt, und die sehr freundliche Bedienung diese Sprache auch problemlos beherrscht. Das Restaurant ist gemütlich, und das Essen schmeckt ausgezeichnet. Wir essen beide Fisch - Elke Haddock (Schellfisch) und ich Cod (Kabeljau). Dazu gibt es eine Flasche australischen Chardonnay. Die Preise sind für Tadoussac-Verhältnisse durchaus in Ordnung.
 

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