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bulletReisebericht Südafrika 2014 - Tag 12, Dienstag, 18. Februar 2014

Wilderness - Swellendam
Gefahren: 303 km / gesamt 1287 km
Wetter: von allem etwas, bis 28°C


Elke mit einem StraußeneiEin letztes Mal nutzen wir die Gelegenheit, vor dem Frühstück im Meer zu baden. Nach dem gestrigen Gewitter sind die Wellen heute heftig und die Strömung nicht ungefährlich. Daher gehen wir nur bis zur Hüfte ins Wasser.

Nach dem Frühstück packen wir in Ruhe zusammen und verlassen dann schweren Herzens das Haus am Strand, wo es uns wieder sehr gut gefallen hat. Da es mittlerweile leicht zu regnen begonnen hat, fällt der Abschied aber nicht ganz so schwer. In George legen wir einen Stopp an der großen Shopping Mall ein, bevor wir  uns auf der R12 nach Oudtshoorn begeben. Auf dem Pass hinter George herrscht dichter Nebel und Regen, aber wie erwartet, wird es dahinter wieder besser. Oudtshoorn empfängt uns mit schwülen 28° C und Sonnenschein.

Wir fahren zur „Safari“ Straußenfarm, wo wir gerade rechtzeitig zur 12:00 Uhr Tour eintreffen. Führungen über die Straußenfarm finden zu jeder vollen Stunde statt und kosten aktuell 100 Rand pro Person. Unsere letzte derartige Tour liegt fast 24 Jahre zurück. Es ist also durchaus an der Zeit, dass wir unsere Kenntnisse über diese Tiere und deren Haltung mal wieder etwas auffrischen.

Patrick mit StraußAuf der einstündigen Tour erfahren wir dann auch viel Interessantes und Amüsantes über diese schönen Tiere und kommen ihnen auch sehr nahe. Natürlich darf auch am Schluss das unvermeidliche Straußenreiten nicht fehlen. Ein Touristenspektakel, auf das wir auch gut hätten verzichten können.

Im Oudtshoorner Stadtzentrum machen wir Halt für einen späten Lunch. Wir lassen uns im Garten eines von Österreichern geführten Restaurants nieder. Schnell bekommen wir die Speisekarte, aber dann lässt sich niemand blicken, der unsere Bestellung aufnimmt. Unsere Toleranzschwelle für eine derartige Missachtung des zahlenden Gastes ist recht niedrig. Nach ca. 10 Minuten gehen wir!

Ein paar Meter weiter im nächsten Restaurant ist der Service besser. Wenn wir uns schon im Zentrum der Straußenzucht befinden, möchten wir gerne auch etwas von dem schmackhaften Vogel essen. Elke bestellt einen Ostrich Burger und ich Ostrich Stroganoff. Beides sehr lecker.


Strauß 1Strauß 2



















Ronnies Sex ShopÜber die R62 fahren wir durch die Kleine Karoo Richtung Westen. Natürlich darf ein Stopp an Ronny's Sex Shop nicht fehlen. Der wohl ungewöhnlichste Pub in Südafrika mitten im Nirgendwo.

Nicht nur die Kneipe ist urig, auch der Wirt. Die Bar und die Decke hängen voller BHs. Was für eine außergewöhnliche Dekoration. Ich trinke ein Windhoek Lager und Elke, die nun das Steuer übernimmt, einen Apeltizer (Apfelschorle).

Hinter Barrydale folgen wir der Beschilderung nach Swellendam, die uns über den Tradouw Pass führt. Zum zweiten Mal am heutigen Tag erweist sich ein Pass als Wetterscheide. Es regnet und die Temperatur fällt auf 20° C.

Gegen 18:00 Uhr erreichen wir Swellendam und checken für zwei Nächte im luxuriösen Guesthouse Rothman Manor ein. Zwei schöne, denkmalgeschützte Häuser im kapholländischen Stil und ein sehr weitläufiges wunderschönes Anwesen, auf dem es sogar Springböcke und Zebras gibt.

Wir werden sehr freundlich von unserer deutschen Gastgeberin Unser Zimmer im Rothman ManorFranziska willkommen geheißen, die uns zu unserer  großen und komfortablen Suite führt. Die Einrichtung ist sehr geschmackvoll im afrikanischen Stil gehalten, und wir fühlen uns hier auf Anhieb sehr wohl

Selbst der Umstand, dass es immer noch regnet, kann unserer Begeisterung über diese schöne Unterkunft keinen Abbruch tun, und Elke zieht erst mal ein paar Bahnen im Pool direkt vor unserem Zimmer. Außerdem soll morgen auch wieder die Sonne scheinen, und in Swellendam hat man sich über den Regen sehr gefreut.

Franziska reserviert uns einen Tisch beim Italiener La Sosta, dem wohl besten Restaurant in Swellendam. Kurz vor Acht werden wir abgeholt, denn den kostenlosen Shuttle Service, den das Restaurant bietet, nehmen wir gerne in Anspruch.

Essen und Ambiente sind sehr gut, und es wird ein recht langer Abend. Erst gegen 22:30 Uhr sind wir wieder zurück in unserer Unterkunft.

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