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bulletReisebericht nordöstliches Südafrika: Pilanesberg Nationalpark

3. Tag
Sun City – Pilanesberg Nationalpark: 64 km

Zebra im Pilanesberg NationalparkNatürlich ist auch heute vor dem Frühstück erst einmal eine Runde im Pool angesagt. Das Frühstücksbuffet im Palace ist hervorragend und mit 92 R für ein Hotel dieser Kategorie durchaus günstig. Zebra im Pilanesberg Nationalpark

Um 10:30 Uhr checken wir aus und trennen uns schweren Herzens von dieser luxuriösen Unterkunft. Hier hätten wir gut noch ein paar faule Tage verbringen können.

Weit müssen wir heute nicht fahren. Unser Ziel ist der nebenan gelegene Pilanesberg Nationalpark, der in einem erloschenen Vulkankrater mit 27 km Durchmesser liegt. Seit Mitte der 70er Jahre befindet sich hier ein Nationalpark, in dem es inzwischen über 10.000 Tiere gibt: Elefanten, Leoparden, Löwen, Nashörner, Büffel, 350 Vogelarten und Flusspferde im Mankwe-See im Zentrum des Parks.

Wir fahren am Kwa Maritane Gate in den Park hinein und orientieren uns dann Richtung Manyane. Bald schon sehen wir die ersten Zebras, Antilopen und eine größere Kudu-Herde von mindestens 20 Tieren. Diese kommen uns relativ nah und sind ziemlich agil, so dass wir vorsichtshalber erst einmal den Rückwärtsgang einlegen. Gegen 12:30 Uhr erreichen wir den Manyane-Komplex, wo wir eine Übernachtung im Im Pilaneberg NPGolden Leopard Resort gebucht haben. Da unser Chalet erst um 14:00 Uhr beziehbar ist, überbrücken wir die Zwischenzeit mit einem kleinen Lunch im Restaurant.

Das Chalet wirkt teilweise schon ein wenig heruntergekommen. Etwas wehmütig denken wir an das Palace. Nach einer Pool-Pause machen wir uns gegen 16:00 Uhr auf eine weitere Pirsch. Leider sehen wir mit Ausnahme zweier Elefanten, die aber mindestens 200 m entfernt sind, keine weiteren Tiere mehr. Erst bei einem Stopp an dem wunderschönen View Point “Manke Lake View Platform” gibt es wieder etwas zu sehen: 1 Nilpferd, 1 Krokodil (ganz nah), Strauße und Vögel. Eine herrliche Szenerie, bei der uns besonders die Stille fasziniert. Hier könnte man ewig sitzen.

Zurück in Manyane besorgen wir uns im Pub ein paar Flaschen Bier, mit denen wir uns auf unsere Terrasse setzten. Auch hier ist es sehr schön. Wann erlebt man es schon einmal, dass zwei Sträuße und eine Antilope vor der Zimmertür vorbeiziehen?

Das Abendessen ist Camp-Restaurant ist recht gut. Es gibt heute All-you-can-eat mit einem Vor- und Nachspeisenbuffett und als Hauptgang kurzgebratene Shrimps, Hühnchenfilets oder Impalastreifen mit diversen Gemüsen und Saucen abgeschmeckt. Schmeckt so ähnlich wie beim Japaner, sehr lecker. Ansonsten klang die Menuekarte auch sehr vielversprechend. 

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