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bulletReisebericht Toskana mit dem Wohnmobil: Zum Lago Trasimeno in Umbrien

Benediktinerabtei Abassia di S´Antimo7. Tag: Sovicille – Castiglione del Lago: 149 km

Wir brechen um 09:30 Uhr auf und benötigen ca. 1 1/2 Stunden für die 70 km bis zur berühmten Benediktinerabtei Abassia di S‘Antimo, etwa 10 km südlich von Montalcino gelegen. Der Anblick ist wirklich eine Augenweide – Toskana pur!

Danach fahren wir nach Montalcino. Hier ist zwar ein Parkplatz für Wohnmobile ausgeschildert, aber der ist soweit außerhalb, dass wir es vorziehen, in der Nähe des Orstzentrums an der Durchgangsstraße zu parken. Wir genießen den Bummel durch dieses Städtchen, das uns außerordentlich gut gefällt.

Hier lagert der gute TropfenUnser nächstes Ziel ist Montepulciano. Dieser Ort ist zwar nicht so malerisch wie Montalcino, verfügt aber über viele ausgezeichnete Encotecas. Dies ist die italienische Bezeichnung für Typischer LebensmittelladenWeinhandlung. Am besten gefällt uns die Aziend Agricola “Ercolani Carlo e Marco” Nachdem wir uns hier zunächst die unterirdischen Gewölbe angeschaut haben, decken wir uns anschließend mit ein paar Flaschen Wein ein, auf deren Genuß wir allerdings noch ein paar Jahre warten sollten.

Weiter geht die Fahrt an den Lago Trasimeno nach Umbrien. In Castiglione del Lago finden wir etwas außerhalb einen Campingplatz direkt am See (“Camping Listro”). Die Lage ist toll - die Sanitäranlagen weniger. Gegen Abend fahren wir mit dem Fahrrad entlang des Sees in den ca. 3 km entfernten festungsähnlich angelegten Ortskern. Auch hier gefällt es uns sehr gut. Besonders verlockend sind die kleinen Lebensmittelläden mit ihren regionalen Spezialitäten, insbesondere Wildschwein.

Während wir im Restaurant CANTINA zu Abend essen, fängt es plötzlich sintflutartig an zu regnen. Zum Glück sitzen wir nicht draußen, wo es zwar auch überdacht ist, aber das hilft bei diesem Wolkenbruch auch nicht mehr viel. Das Personal hat alle Hände voll zu tun, zu retten, was noch zu retten ist.

Als wir das Restaurant verlassen, hat es aufgehört zu regnen. Auf unserer Heimfahrt sehen wir, wie der Sturm gewütet hat. Die Straßen sind übersät mit abgerissenen Ästen. Im Laufe der Nacht bleibt es stürmisch, und wir schlafen entsprechend unruhig.

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