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bulletReisebericht Nordwesten der USA - Tag 9, Sonntag, 22. Mai 2011

Gilroy, CA - Carmel, CA
Wetter: Sonne und Wolken, 59°F / 15°C
Gefahren: 50 mi / 80 km - total 1217 mi /1947 km


Clam ChowderIst das hellhörig hier! Im Zimmer über uns läuft um 6:00 Uhr morgens jemand rum, und Elke denkt, das sei ich.

Vor dem Frühstück betätigen wir uns sportlich im nicht sehr schönen Excercise Room und einer Runde durch den Pool. Das im Übernachtungspreis enthaltene Frühstück ist ganz o.k., es gibt sogar Rührei mit Bacon und Bratkartoffeln. Leider aber nur Plastikbesteck und Styroporteller.

Wir verbringen noch eine Stunde in der Sonne am Pool und checken erst um 11:00 Uhr aus. Dann geht es noch einmal zu den Outlets, die natürlich auch am heutigen Sonntag geöffnet haben. Schließlich befinden wir uns in den USA.

Nach kurzer Fahrt erreichen wir die Monterey Halbinsel. Zeit für einen späten Lunch. Diesen nehmen wir am Fishermen’s Wharf in Form einer Clam Chowder ein, die in einem ausgehöhlten Sauerteigbrot serviert wird.
Dolphin Inn in Carmel
Die anderen Attraktionen von Monterrey, wie das sehr sehenswerte Aquarium, die Cannery Row oder den 17-Mile-Drive lassen wir links liegen, da wir sie schon von früheren Besuchen kennen. Unser Ziel ist das nahe gelegene Carmel, für das wir uns diesmal ein wenig mehr Zeit nehmen möchten.

Dort angekommen müssen wir uns zunächst eine Unterkunft suchen. Bei Priceline konnte man für Carmel überhaupt keine Gebote abgeben. Im hochpreisigen Carmel hat man es halt nicht nötig, seine Zimmer zu Sonderkonditionen an den Mann zu bringen. Allerdings ist es auch kein Problem, etwas zu finden. Überall zeigen “Vacancy” Schilder freie Zimmer an.

Wir fragen im Dolphin Inn, das einen ganz netten Eindruck macht. 121$ plus Tax möchte man gerne von uns haben. Dies sei der günstigste verfügbare Preis. Das Zimmer ist sehr schön, und wir nehmen es. Richtig kuschelig, sogar mit Gaskamin. Und der Pool Tankstelle in Carmelsoll 84 °F haben - fast schon Badewannentemperatur. Wir nutzen ihn aber trotzdem nicht, da uns die Außentemperatur doch zu kühl ist.

Es folgt ein ausgiebiger Bummel durch das wunderschöne Carmel. Hier ist alles auf “nett” gemacht. Selbst die Tanksstelle im Ort fügt sich harmonisch in das Stadtbild ein. Wenn man es nicht wüsste, würde man nie auf den Gedanken kommen, dass man sich hier in den USA befindet. Schnuckelige B&Bs, Galerien und Boutiquen ohne Ende sowie sehr einladende Restaurants, die sich vornehmlich der italienischen oder französischen Küche verschrieben haben. Carmel ist einfach ein Juwel, wenn auch kein ganz billiges.

Den frühen Abend verbringen wir beim Gin Tonic vor unserem Zimmer. Gelegentlich lässt sich auch noch die Sonne blicken. Als es zu kalt wird, verlegen wir unsere Happy Hour nach drinnen und zünden den Kamin an. Nett haben wir es hier!
Schnucliges Häuschen in Carmel
Bei der Vielzahl an guten Restaurants ist es nicht ganz einfach, sich zu entscheiden. Einen sehr einladenden Eindruck macht das “La Byciclette”, und dass der Laden rappelvoll ist, ist sicher kein schlechtes Zeichen. Nach kurzem Warten bekommen wir sogar einen Tisch, obwohl wir nicht reserviert hatten. Das Restaurant hat sehr viel Atmosphäre. Mittelpunkt ist ein großer Steinofen, um den herum die Köche ihrem Handwerk nachgehen und dabei von den Gästen beobachtet werden können.

Die Auswahl an Speisen ist sehr überschaubar. Es gibt fünf Drei-Gang-Menüs (wobei sich nur der Hauptgang und somit der Preis unterscheidet) sowie fünf verschiedene Pizzen aus dem Steinofen. Die Pizza ist hervorragend und auch der rote Hauswein durchaus trinkbar. Leider hatten wir keinen Platz mehr für eines der sehr interessant klingenden Desserts. Ein tolles Restaurant, und wir gehen satt und zufrieden nach Hause.
 

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