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bulletReisebericht Südafrika im November 2003: Knysna und Wilderness

13. Tag: Mittwoch, 12. November 2003
Plettenberg Bay - Wilderness: 117 km
Wetter: 22°C, sonnig


Wieder einmal heißt es Abschied nehmen von einer sehr schönen Unterkunft. Was wir hier besonders genossen haben, waren die beiden Dinner am großen Tisch mit wildfremden Menschen. Ein für uns unvergessliches Erlebnis.

Nach kurzer Fahrt erreichen wir Knysna. Wir nutzen das traumhafte Wetter und fahren zu dem Aussichtspunkt hinauf, von dem aus man einen schönen Blick auf die Knysna Heads hat. Anschließend waten wir noch ein wenig in der Lagune herum und genießen das herrliche Panorama.

Knysna - Bild 1Knysna - Bild 2





















Brenton on SeaDann darf Elke endlich ihrer Shopping-Lust frönen. Im letzten Urlaub hatte sie einige Dinge gesehen, die nun endlich gekauft werden sollen. Nachdem das erledigt ist, besorgen wir uns im Supermarkt noch etwas zu essen und fahren dann zum Brenton-Beach, den wir immer wieder gerne aufsuchen, wenn wir hier in der Gegend sind. Nachdem wir unseren Lunch verzehrt haben, unternehmen wir hier unseren obligatorischen Strandspaziergang.

Am Nachmittag checken wir dann in Wilderness bei Bruni’s Bed&Breakfast ein. Da wir Anfang 2001 hier schon einmal gewohnt haben, fühlen wir uns auf Anhieb zuhause, zumal wir auch wieder das gleiche Zimmer, die Honeymoon-Suite, beziehen.

Strandspaziergang, Schwimmen im indischen Ozean und Lesestunde auf der Liege sind die weiteren Programmpunkte des Tages. Während wir uns so beim Bierchen auf unseren Liegen räkeln, werden wir von anderen deutschen Gästen angesprochen, was wir denn als Insider so an Aktivitäten in der Gegend empfehlen können. Wir sind etwas perplex. Sieht man uns denn an, dass wir schon mal hier gewesen sind? Die Erklärung ist dann recht einfach und zeigt, wie klein die Welt doch durch das Internet geworden sind. Mein Reisebericht aus 2001 hatte den drei Gelsenkirchenern bei der Vorbereitung der Reise gedient, und man meinte, uns wiedererkannt zu haben. Letzte Gewissheit ergab dann ein Blick auf den Zettel an der Bar, auf dem man die konsumierten Getränke notiert und folglich unser Name stand. Für beide Seiten ist es ein fast unglaublicher Zufall.

Abends wollen wir gerne Fisch essen, und Bruni hat uns einen Tisch im „Albatross“ am Ortseingang neben der Tankstelle reserviert. Leider war das Essen eher eine Enttäuschung, dafür aber relativ preiswert. Hier wird nach dem Prinzip „Masse statt Klasse“ gekocht. 



14. Tag: Donnerstag, 13. November 2003
Wilderness und Umgebung, 107 km
Wetter: 29°C, sonnig


Goukamma Nature ReserveWie üblich, wenn wir bei Bruni sind, machen wir vor dem Frühstück einen kleinen Strandspaziergang und springen in die Fluten. Das macht wach und hungrig. Besser kann man wirklich nicht in den Tag starten.

Nach dem Frühstück fahren wir in das zwischen Wilderness und Knysna gelegene Goukamma Nature Reserve. Dort unternehmen wir eine etwa dreistündige Wanderung durch Wald und offenes Gelände. Leider ist der Weg oft sehr sandig und teilweise nur mühsam zu begehen. Auch landschaftlich ist das ganze nicht sehr spektakulär und die Angst vor Schlangen, die es hier reichlich geben soll, trägt ebenfalls nicht zu einer gelungenen Wanderung bei. Unter dem Strich eher eine Enttäuschung.

Den Nachmittag verbringen wir so faul wie den am Tag zuvor. Abends fahren wir ins Palms Restaurant, in dem ich bereits von zuhause per E-Mail einen Tisch reserviert habe. Vor 2 ½ Jahren hatten wir hier schon einmal gespeist. Damals kostete das 5-gängige Menue 99 Rand, heute liegt der Preis bei 160 Rand. Soviel zum Thema Inflation in Südafrika.

Wir essen diesmal á la carte und sind wieder sehr zufrieden mit der Qualität des Essens. Elke bekommt Fisch (Musslecracker) und ich Lammrücken.

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