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Auf dieser Seite findet Ihr allgemeine Infos zu folgenden Themen: Anreise
Anreise Nach Johannesburg gibt es von Deutschland Direktflüge mit Lufthansa und South African Airways. Direkt nach Kapstadt fliegt nur die LTU, jedoch nur zu bestimmten Jahreszeiten und nur ein- bis zweimal die Woche. Den Vorteil der kurzen Reisezeit mit der LTU muß man leider mit einem Tagflug und Ankunft in Kapstadt um Mitternacht erkaufen. Mir gefallen Nachtflüge besser, weil man diese zum Teil schlafend verbringen kann und morgens in Südafrika landet. Leider sind die Flugpreise nach Südafrika in letzter Zeit ziemlich gestiegen. 2001 sind wir noch für ca. 600 € mit der LTU nach Kapstadt geflogen. Ein Jahr später bezahlten wir für den Iberia-Flug nach Johannesburg 650 €. Im Januar 2003 sind wir mit British Airways für 750 € nach Kapstadt geflogen. Unser nächster Flug Ende 2003 ebenfalls nach Kapstadt kostet uns mit der KLM 858 €. Südafrika ist ein sehr gefragtes Reiseziel geworden, und ich habe den Eindruck, dass sich die Airlines das entsprechend bezahlen lassen. Die alte Geschichte von Angebot und Nachfrage. Für welche Fluglinie man sich letztlich entscheidet, sollte man nicht nur vom Preis abhängig machen. Auch ein Blick auf die Gesamt-Reisezeit lohnt sich. Die kann sich je nach Airline um mehrere Stunden unterscheiden. Ob man z.B. für 50 € Ersparnis 6 Stunden länger unterwegs sein möchte, muß jeder für sich selber entscheiden. Ich buche meine Flüge grundsätzlich über das Internet, wobei ich gute Erfahrungen mit Travel Overland, Follow Me und Ebookers gemacht habe. Bei Ebookers gefällt mir besonders gut, dass man nur freie Flüge angezeigt bekommt. Vor dieser entscheidenden Frage stehen wohl viele, die
einen Urlaub in Südafrika planen. Obwohl Elke und ich große Wohnmobilfans sind, plädieren wir für Südafrika eindeutig für die Kombination Auto und Bed&Breakfast. Der Reiz des Urlaubslandes Südafrika besteht nämlich zu einem
großen Teil in dem Vergnügen in luxuriösen und sehr individuellen privaten Bed&Brekfast-Unterkünften zu wohnen und in ausgezeichneten Restaurants stilvoll für wenig Geld zu speisen. Erlebnisse, die einem bei einem
Wohnmobil-Urlaub nicht oder nur eingeschränkt geboten werden. Das Auto sollte man unbedingt bei einem der großen Vermieter buchen, da diese im ganzen Land vertreten sind. Sollte mal etwas mit dem Wagen sein, gibt es schnell Ersatz. Aufpassen muß man bei den eingeschlossenen Versicherungen. Meistens bestehen recht hohe Selbstbeteilungen, die über zusätliche Versicherungen reduziert, aber nicht ausgeschlossen werden können. Aus diesem Grund empfehle ich, den Mietwagen über Holiday Autos zu buchen. Die Preise dort sind günstiger, als wenn man bei den Vermietern direkt bucht und die wichtigsten Versicherungen sindohne Selbstbeteiligung inklusive. Für einen Toyata Coralla 1,6 l mit Automatik und Klimaanlage haben wir im Januar/Februar 2003 für 3 Wochen 693 € bezahlt. Hätten wir direkt bei Europcar gebucht, hätte der Preis bei ca. 950 € gelegen bei deutlich schlechteren Versicherungsbedingungen. Der Wagen sollte auf jeden Fall groß genug sein, dass sich sämtliches Gepäck im Kofferraum verstauen läßt. Andernfalls ist er ein potentielles Objekt der Begierde für solche Zeitgenossen, die ein Problem damit haben, zwischen “mein” und “dein” zu unterscheiden. Der zuvor erwähnte Toyata Corolla verfügt über einen ausreichend großen Kofferraum. Leider hat er keine Airbags. Die gibt es in Südafrika nur in den Wagen der Obrklasse. Auch wenn es in vielen Reiseführern anders geschrieben steht: ein internationaler Führerschein ist nicht erforderlich, um einen Wagen anzumieten. In Südafrika herrscht Linksverkehr, aber das ist wirklich kein Problem. Man gewöhnt sich wirklich schnell daran, zumal das Steuer auf der rechten Seite ist. Am Anfang werdet ihr jedoch häufig Scheibenwischer und Blinker verwechseln, aber auch das geht vorüber. Die Verkehrsregeln sind vergleichbar mit den unsrigen. Eine Besonderheit sind Kreuzungen mit 4 Stoppschildern. Wer zuerst kommt, fährt zuerst weiter. Wer schon einmal in den USA war, dürfte das System kennen. Leider verschlechtert sich der Zustand der Straßen immer mehr, da wenig Geld in die Erhaltung investiert wird. So muß man teilweise mit heftigen Schlaglöchern rechnen. Nebenstraßen sind teilweise nicht asphaltiert. Dabei kann man sich dann auch schon mal einen platten Reifen einhandeln, wie es uns in der Nähe von Sabie passiert ist. Man tut gut daran, vorsichtig zu fahren, auch wegen der vielen Menschen, die oft neben der Straße laufen. Langsamere Fahrzeuge weichen meist auf den Standstreifen aus und machen so Platz zum Überholen. Hierfür bedankt sich der Überholende in der Regel mit einer kurzen Betätigung der Warnblinkanlage. Längere Fahrten bei Nacht sollte man möglichst vermeiden. Die Gefahr, ein Tier oder gar einen Menschen vor die Kühlerhaube zu bekommen, ist nicht zu unterschätzen. Benzin ist wesentlich günstiger als in Deutschland. Dieses kann man nur bar bezahlen, Kreditkarten werden nicht akzeptiert. Im Februar 2003 kostete der Liter Super umgerechnet knapp unter 0,40 €. Bedienung ist hierbei immer eingeschlossen, Self Service beim Tanken gibt es nicht. Meistens bekommt man auch noch die Windschutzscheibe geputzt. Selbstverständlich freut sich der Tankwart über ein kleines Trinkgeld. Ein für uns Europäer immer noch halbwegs erfreuliches Thema in Südafrika, obwohl die Preise zuletzt doch ziemlich angezogen haben. So hat sich der Wechselkurs des südafrikanischen Rands zwischen Anfang und Ende 2003 um ca. 20% zu unserem Nachteil geändert. Hinzu kommt eine recht hohe Inflation im Lande. Dennoch ist Südafrika immer noch ein erschwingliches Reiseland. Man bekommt einfach eine Menge Gegenwert für sein Geld. Während die Übernachtungspreise mittlerweile leider durchaus europäisches Niveau erreicht haben, kostet ein Restaurantbesuch nur etwa 50 - 70% dessen, was man bei uns dafür bezahlen muß. Auch Benzin, Eintrittspreise und Lebensmittel sind wesentlich günstiger, als bei uns. Daneben gibt es bei den Preisen grosse regional Unterschiede. In den touristisch stark frequentierten Gegenden ist es halt viel teurer als dort, wo weniger los ist. Zahlt man z.B. für eine Übernachtung mit Frühstück in einem luxuriösen Guesthouse an der Gardenroute 400 Rand pro Person, sind es in der Karoo für eine vergleichbare Unterkunft nur 250 Rand. Landeswährung ist der südafrikanische Rand (ZAR). Am bequemsten versorgt man sich mit Bargeld an einem der vielen Geldautomaten mit Kreditkarte oder EC-Karte mit Maestro-Zeichen. In Südafrika wird man als Tourist hauptsächlich mit zwei Sprachen konfrontiert: Englisch und Afrikaans. Das Afrikaans ähnelt stark dem Holländischen, und man versteht einiges, wenn man es geschrieben sieht. Wer halbwegs Englisch kann, wird in Südafrika keine Verständigungsprobleme haben. Das Englisch der Südafrikaner ist sehr gut zu verstehen. Besonders das Englisch derer, deren Muttersprache Afrikaans oder eine der Stammessprachen ist, da es auch für diese Leute, wie für uns, eine Fremdsprache ist. Auch deutsch wird hier und da gesprochen, da sich nicht wenige Deutsche in Südafrika niedergelasse haben. Wer Probleme mit dem Englischen hat, kann sich seine Tour so gestalten, dass er nur bei deutschsprachigen Gastgebern übernachtet. Telefonieren kann man am bequemsten mit dem eigenen Handy, da in Südafrika der GSM-Standard gilt. Das Netz ist hervorragend ausgebaut, es gibt nur wenige Gegenden, wo man keinen Empfang hat. Natürlich kann man auch Telefonkarten kaufen und damit günstiger in öffentlichen Telefonzellen telefonieren
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