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Kriminalität
Zu diesem Thema erreichen mich sicherlich die meisten
Fragen der Besucher meiner Homepage. Kann man denn überhaupt nach Südafrika fahren? Ist das nicht viel zu gefährlich?
Fakt ist: wir waren 6 Mal in Südafrika und haben uns
dort nicht einmal in irgendeiner Form bedroht gefühlt. Auch von unseren Freunden und Bekannten, die in Südafrika waren, haben wir in dieser Beziehung nie etwas Negatives gehört.
Fakt ist aber auch, dass die Kriminalitätsrate in
Südafrika sehr hoch ist. Allerdings spielt sich diese Kriminalität überwiegend in den Townships zwischen den Schwarzen untereinander ab. Der normale Tourist ist hiermit also nicht konfrontiert. Ein weiterer Schwerpunkt der
Kriminalität sind die Grossstädte, wo insbesondere Johannesburg und Durban zu nennen sind. Hier ist die Gefahr, Opfer eines Überfalls zu werden, sicher nicht zu unterschätzen. Warum also nicht einen großen Bogen um diese beiden
Städte machen? Auch in Kapstadt sollte man im Dunkeln nicht mehr zu Fuss gehen. Besser, man nimmt sich ein Taxi.
Und dann gibt es natürlich gewisse
Vorsichtsmassnahmen, die man, wie überall auf der Welt, beherzigen sollte. Also das übliche: keine Wertsachen offen herumzeigen, nichts im Auto liegen lassen, usw. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass man doch das Opfer eines
Überfalls werden sollte, gilt die Hauptregel: NICHT WEHREN! Gebt Euer Geld ab und hofft, dass die Sache damit erledigt ist.
In einer Informationsschrift, das die Besitzer eines
Guesthouses in der Nähe des Tsitsikamma Nationalparks verfasst haben, habe ich zum Thema Sicherheit folgendes gefunden:
Despite what the people of doom and those about to
emigrate to Perth might like to tell you, the entire country is not a pit of crime and violence where law-abiding citizens have to hide behind walls and bars (we can however occasionally be found leaning on a bar with something cold). By far the greater portion of the country is probably no more dangerous than any other place on earth. In the Tsitsikamma we are fortunate to live in an area where crime is a rarity. It is safe to stroll through the village or walk in the forests. Take the usual precautions that any person should take and you will be absolutely fine. Enjoy the experience...we do!
Zwei Tage später, in unserer nächsten Unterkunft in
Knysna, wurde uns gesagt, dass wir unsere Tür nicht abschließen müssen. “This is a very safe area here!”
Wann liest man schon mal in der Zeitung, dass ein
Tourist in Südafrika Opfer einer Straftat geworden ist? Ich halte das Risiko nicht für größer, als beispielsweise eine Reise in die USA. Wenn es einen trifft, hat man halt Pech gehabt. Auch in Deutschland kann man überfallen
oder ausgeraubt werden. Und wo ist man schon wirklich sicher heutzutage? Das Risiko, im Urlaub Opfer eines terroristischen Anschlages wie in Bali oder Tunesien zu werden, ist in Südafrika sicherlich deutlich geringer.
Also: lasst Euch nicht verrückt machen! Fahrt nach Südafrika und geniesst einen wunderschönen Urlaub dort.
Gesundheit
Hier gibt es eigentlich nichts Besonders zu beachten.
Impfungen braucht man keine, die gesundheitliche Versorgung ist mit der in Europa zu vergleichen. Überprüft haben wir das jedoch noch nicht, da wir auf unseren Reisen in Südafrika keine ärztlichen Dienste in Anspruch nehmen
mußten. Leitungswasser kann man in der Regel bedenkenlos trinken. Sollte dies einmal nicht der Fall sein, wird man darauf hingewiesen.
Bleibt noch das Malaria-Problem. Wer nur die
Kapprovinzen bereist, kann das Thema getrost vergessen. Malaria gibt es nur im Norden (Krüger NP) und in Natal. Allerdings ist auch dort die Gefahr dank der chemischen Keule nicht mehr so gross. Wer diese Gegenden bereist,
steht vor der Frage: Malaria-Prophylaxe oder nicht? Wir haben diese 1990 gemacht, weil wir damals den Krüger NP besucht haben. Von den Nebenwirkungen waren wir nicht gerade begeistert. Bei unserer letzten Reise Anfang 2007, die
uns mal wieder in den Krüger Nationalpark führte, haben wir dann ein neues Mittel zur Prophylaxe ausprobiert: MALARONE. Es ist zwar nicht billig, aber wir haben es super vertragen und hatten keinerlei Nebenwirkungen. Besorgt
haben wir uns das Medikament in Holland, wo es ca. 30% günstiger zu haben ist als in Deutschland.
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