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Bevor ich unsere Route im Detail vorstelle, erst einmal ein paar allgemeine Tips und Anmerkungen: Fähre: Es verkehren mehrere Fährgesellschaften zwischen Italien und Griechenland. Übersetzen kann man von Venedig, Ancona oder Bari. Wobei sich letzteres wegen der weiten Land-Anreise eher weniger empfiehlt. Von Venedig bis nach Igoumenitsa auf dem griechischen Festland ist man rund 22 Stunden unterwegs. Will man direkt nach Patras auf dem Peloponnes dauert es noch mal gut 6 Stunden länger. Wichtig für uns war, dass wir die Möglichkeit hatten, mit unserem Wohnmobil “Camping on Deck” zu machen. Man braucht also keine Kabine zu buchen, sondern schläft im Wohnmobil. Mittels einer Codekarte hat man während der gesamten Überfahrt Zugang zum Fahrzeugdeck und kann sich somit in seine “eigenen 4 Wände” zurückziehen. Eine äusserst praktische Sache, auch wenn das Ambiente nicht gerade als idyllisch bezeichnet werden kann. Wir sind mit der Minoan Lines von Venedig nach Igoumenitsa und zurück gereist und haben dafür 450 € bezahlt. Im Nachhinein hätten wir zurück besser die Strecke Patras - Ancona gewählt. Vorteil: man spart sich die Rückfahrt nach Igoumenitsa und die Überfahrt ist kürzer. Hier die Links zu den einzelnen Fährgesellschaften: Minoan Lines An
Reiseführer und Straßenkarte: Wir haben uns für den Peloponnes Reiseführer aus dem Michael Müller Verlag entschieden und waren damit sehr zufrieden. Nähere Informationen einschliesslich Leseproben gibt es hier auf der Homepage des Verlages. Unverzichtbar ist auch eine detaillierte Strassenkarte im Maßstab 1:200.000, die wir uns direkt bei unserer Ankunft auf dem Peloponnes gekauft haben. Autofahren in Griechenland: Ziemlich unterschätzt haben wir die Entfernungen, bzw. die Zeit, die man benötigt, um relativ kurze Strecken zurück zu legen. Viele Kurven und teilweise sehr enge Ortsdurchfahrten, die besonders mit dem Wohnmobil recht nervig sein können, drücken das Durchschnittstempo doch sehr herunter. Man tut daher gut daran, die Tagesetappen nicht zu gross zu planen. Die Straßenschilder sind in der Regel zweisprachig; d. h. erst kommen die griechischen Schilder und ein Stück weiter das Ganze in lateinischen Buchstaben. Verlassen sollte man sich darauf allerdings nicht. Wir sind auch durch Gegenden gekommen, wo nur noch griechisch ausgeschildert wurde. Manchmal gibt es auch gar keine Schilder, oder solche, die eher verwirren. Die Orientierung ist daher nicht immer ganz einfach. Leider gab es für Griechenland kein Kartenmaterial für unser PDA-Navi. Benzin und Diesel ist deutlich billiger als in Deutschland. Das Tankstellennetz ist recht dicht; es gibt eher zu viel als zu wenig Tankstellen. Auffällig sind die extremen Preisunterschiede. Selbst bei Tankstellen, die nur wenige Meter auseinander liegen, kann es Unterschiede von 10 Cent pro Liter geben. Es lohnt also, vor dem Tanken die Preise zu vergleichen. Zur Zeit unserer Reise lag der Dieselpreis meist so um die 90 Cent, wobei das günstigste Angebot 82 Cent betrug, der Spitzenreiter hingegen 1,03 € haben wollte. Freies Stehen mit dem Wohnmobil: Eigentlich ist die Sache ganz einfach. Freies Stehen ist in Griechenland nicht erlaubt. Wenn man sicher gehen will, dass man keinen Ärger bekommt, ist man auf die zahlreich vorhandenen Campingplätze angewiesen. In der Nebensaison wird das alles aber nicht so eng gesehen. Wir hatten jedenfalls keinerlei Probleme mit dem Freistehen. Problematisch ist es allerdings mit der Entsorgung. Legale Möglichkeiten für die Entleerung von Toilette und Abwassertank sind schwer zu finden. V+E-Einrichtungen, wie man sie bei uns auf Stellplätzen oder manchmal an Autobahnen findet, sind in Griechenland unbekannt.
Das l Was uns in Griechenland extrem unangenehm aufgefallen Auch das, was bei uns normalerweise auf dem Sperrmüll landet, findet man in Griechenland entlang der Strassen. Auch an den Stränden sieht es teilweise nicht viel besser aus. Es ist wirklich erschreckend, wie wenig ausgeprägt das Umweltbewusstsein in Griechenland ist. Als Reisender in diesem ansonsten sehr schönen Land muss man es wohl oder übel akzeptieren. Verstehen kann man es hingegen nicht.
Noch ein Problem: Mücken Eine grosse Plage in Griechenland sind Mücken. Diese Mistviecher können einem zuweilen den Urlaub ziemlich verleiden, besonders wenn man sie nachts im Wohnmobil hat. Man ist also gut beraten, sich mit entsprechenden Abwehrmitteln (Autan, Duftkerzen, Spiralen, etc.) zu bewaffnen. Salbe zur Linderung der juckenden Stiche gehört in jede Reiseapotheke. Essen und Trinken: Der Selbstversorger findet in kleineren Supermärkten das Nötigste. Spass hat uns das Einkaufen in Griechenland allerdings nicht gemacht. Das oft spärliche Angebot wird rech Aber selbst wenn die Einkaufsmöglichkeiten besser gewesen wären, hätten wir wohl nicht viel öfter selber gekocht, denn Essen gehen ist in Griechenland eine recht preiswerte Angelegenheit. So haben wir für 2 Vorspeisen, 2 Hauptgerichte, eine Karaffe Wein und eine Flasche Wasser in der Regel zwischen 20 und 25 € bezahlt. Grosse kulinarische Highlights darf man allerdings nicht erwarten.
Die Reiseroute: Einzelheiten zur Route finden sich natürlich in dem folgenden Reisebericht. Hier zunächst eine Übersicht des gesamten Reiseverlaufs:
Und hier geht es nun zum Reisebericht Peloponnes:
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