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bulletReisebericht Ostkanada 2015 - Tag 20 - Donnerstag, 15. Oktober 2015

Niagara Falls - Niagara on the Lake
Gefahren: 155 km / gesamt: 4083 km
Wetter: morgens sonnig, nachmittags Schauer  max. 20°C

Das Serendipity B&B in Niagara on the LakesUm 9:00 Uhr wird im Serendipity B&B das Frühstück serviert. Bei dieser Gelegenheit lernen wir auch die anderen beiden Gäste kennen, die ebenfalls hier übernachtet haben. Es handelt sich um eine Mutter mit Tochter. Die Mutter ist gebürtige Inderin, lebt aber schon viele Jahre in Kanada. Zufällig wohnt sie in London, wo wir vor zwei Tagen die Nacht verbracht haben. Da nur zwei der drei Zimmer belegt waren, gibt es am Frühstückstisch noch zwei freie Plätze. Diese werden von unseren Gastgebern besetzt, die sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, mit ihren Gästen gemeinsam zu frühstücken.

Es entwickelt sich eine sehr angeregte Unterhaltung zwischen uns Sechsen, und als wir endlich den Frühstückstisch verlassen, ist es schon fast Mittag. Wir haben dieses Frühstück und die Gespräche sehr genossen und waren froh, dass wir dies ganz entspannt ohne Zeitdruck tun konnten. Denn außer der Rückfahrt nach Toronto, wo wir abends mit unseren Freunden und Nachbarn von zuhause verabredet sind, steht heute nichts mehr auf dem Programm. Auf jeden Fall war dies ein sehr schönes Erlebnis, wie man es nur in einem B&B haben kann.

Niagara on the LakeUnsere Kühlbox, für die wir nun keine Verwendung mehr haben, dürfen wir bei Jody und Bruno lassen. So hätten wir dieses „Problem“ auch gelöst. Nachdem wir ausgecheckt und uns herzlich von unseren Gastgebern verabschiedet haben, fahren wir noch einmal für einen Bummel in den Ort. Niagara on the Lake gefällt uns wirklich sehr gut.

Die Fahrt nach Toronto zieht sich doch länger hin als erwartet. Eine Kaffeepause erweist sich als sehr zeitraubend, weil wir anschließend nur sehr umständlich wieder zurück auf die Autobahn gelangen. Und da wir mitten in die Rushhour kommen, geht es im Großraum Toronto natürlich nicht ohne den unvermeidlichen Stau. Gut, dass es Handys gibt. Wir rufen unsere Freunde an und verschieben unsere Verabredung einfach um eine halbe Stunde.

Endlich in Toronto Downtown angekommen fahren wir zum Hilton Garden Inn Toronto City Centre, wo wir für die letzte Nacht reserviert haben. Wir haben uns für dieses Hotel entschieden, weil unsere Freunde, die ebenfalls gerade auf Kanada-Tour sind, auch hier wohnen. Gegenüber gibt es einen großen Parkplatz, wo es Wiedersehen in Torontojetzt gegen 18:00 Uhr kein Problem ist, einen freien Platz zu finden.

Das Wiedersehen mit den Freunden gerät natürlich zu einem großen Hallo. Gemeinsam ziehen wir los, um uns ein Restaurant zu suchen. Gar nicht so einfach ohne Reservierung. In zwei Pubs werden uns Wartezeiten bis zu einer Stunde in Aussicht gestellt. Dazu haben wir natürlich keine Lust, und wir ziehen weiter.

Auf der Front Street entdecken wir dann ein nettes französisches Restaurant, das „Le Papillon on Front“. Hier bekommen wir problemlos einen Platz. Gehobene Kücke zu akzeptablen Preisen und eine sehr nette Bedienung, die natürlich auch gerne bereit ist, ein Foto von uns zu machen.

Den Rückweg zum Hotel legen wir in Etappen zurück. Erst gibt es einen Absacker bei den 3 Brewers, und dann noch einen in einem recht herunter gekommenen Pub in der Nähe unseres Hotels. Im Bett sind wir dann erst gegen Mitternacht.

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