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bulletReisebericht Australien Ostküste - Tag 11 - Freitag, 04. November 2016


Airlie Beach
gef. km: 13 km / gesamt: 1106 km
Wetter: überwiegend bedeckt und regnerisch, max. 29°C

Startvorbereitungen für den Flug über die WhitsundaysZum Frühstück, dass wir ebenfalls auf dem Balkon einnehmen, haben wir Besuch von einem Kakadu. Aber das scheint hier nichts ungewöhnliches zu sein.

Wir sind wieder sehr früh auf den Beinen, denn bereits um 7:00 Uhr müssen wir am Whitsunday Airport sein. Uns steht der bisherige Höhepunkt unserer Reise bevor, ein Flug mit dem Wasserflugzeug über die Whitsunday Islands und das Great Barrier Reef. Dumm nur, dass ausgerechnet heute der erste Schlechtwettertag ist, seitdem wir uns in Queensland befinden. Wir hoffen, dass es weiter draußen über dem Meer besser aussieht.

Außer uns sind noch ein brasilianisches und ein asiatisches Paar mit von der Partie. Die Asiaten können so gut wie kein Englisch, bei den Brasilianern ist zumindest sie einigermaßen der Sprache mächtig. So können wir uns wenigstens mit den Südamerikanern verständigen.

Anthony, unser Pilot, fragt, wer vorne neben im sitzen möchte.
Da bin ich doch gerne dabei. Nachdem wir beide vorne Platz genommen haben, sage ich großzügig: "If you need help, just let me know." Anthony grinst zurück und schon sind wir in der Luft.

Der Whitehaven Beach präsentiert sich zunächst unter einer dichten WolkendeckeUnter uns liegt die faszinierende Inselwelt der Whitsundays, aber was für eine Enttäuschung! Der Himmel ist wolkenverhangen, und ohne die Sonne wirkt das alles bei weitem nicht so beeindruckend.

Auch der weltberühmte Whitehaven Beach, wo wir als erstes landen, kommt nicht wirklich zur Geltung. So schneeweiß, wie man diesen Traumstrand von Bildern kennt, ist er ohne Sonne natürlich nicht.

Nachdem wir auf dem Wasser gelandet sind, macht Anthony das Flugzeug am Strand fest, und wir haben eine Stunde Zeit, den Strand zu erkunden und zu genießen.

Elke und ich laufen los, werden aber schon nach kurzer Zeit von einem Regenschauer überrascht. Zum Glück bieten uns die
Bäume, die den Strand begrenzen, eine gute Möglichkeit, uns unterzustellen.

Schnell ist der Schauer auch wieder vorbei, und in der Wolkendecke zeigt sich die erste Lücke. Und durch diese findet die Sonne dann ihren Weg und beschert uns doch noch schönes Licht zum Fotografieren. Die schwarzen Wolken, die wir gerade noch verflucht haben, bilden nun einen interessanten Kontrast zu dem weißen Strand und dem türkisfarbenen Wasser.

Whitehaven Beach - Bild 1

Whitehaven Beach - Bild 2

Whitehaven Beach - Bild 3

Heart ReefZurück am Flugzeug trinken wir mit den Brasilianern ein Glas Sekt aus Anthony's Kühlbox und machen gegenseitig Fotos von uns.

Dann starten wir wieder und fliegen nun hinaus zum Great Barrier Reef. Je weiter wir uns vom Festland entfernen, desto besser wird das Wetter.

Der Anblick des Great Barrier Reefs aus der Luft ist atemberaubend. Besonders das Heart Reef, das seinen Namen ganz zurecht trägt, ist ein echtes Highlight.

Wir landen wieder auf dem Wasser und wechseln vom Flugzeug in ein Glasbodenboot. Damit geht es in kurzer Fahrt an den Rand eines Riffs, wo wir eine Stunde Zeit zum Schnorcheln haben. Die hierfür benötige Ausrüstung samt Stinger-Anzügen wird gestellt. Diese Anzüge bedecken den ganzen Körper und sind ein wirksamer Schutz gegen die gefährlichen Quallen. Davon haben wir zwar keine gesehen, dafür aber so einige bunte Fische und viele schöne - wenn auch nicht mehr so bunte - Korallen.

Nach dem Schnorchelstopp gibt es einen kleinen Snack, und dann geht es in einem halbstündigen Flug wieder zurück zum Whitsunday Airport. 

Great Barrier Reef aus der Luft

Schnorchelstopp am Great Barrier ReefTrotz des nicht ganz optimalen Wetters am Whitehaven Beach war es eine tolle Tour. Sicher nicht ganz billig, aber auf jeden Fall ihren Preis wert.

Den Rest des trüben und zeitweise regnerischen Tages verbringen wir mit Lesen, Schwimmen, Bilder gucken und Reisebericht schreiben in unserer Unterkunft. Es tut auch mal gut, kein Programm zu haben und einfach in den Tag hineinzuleben. Schließlich hat man ja Urlaub.

Zwischendurch fahren wir mal ins Zentrum von Airlie Beach und schauen uns ein wenig um. Der Ort ist bevölkert von vielen jungen Leuten, denen es in erster Linie um Party geht. Außerdem findet gerade ein Music Festival statt, so dass aus allen Lokalen laute Musik schallt und bereits am Nachmittag kräftig dem Gerstensaft zugesprochen wird.

Uns ist das hier entschieden zu rummelig, und auch die Restaurantszene überzeugt uns nicht wirklich. Also gehen wir in den Supermarkt und kaufen uns ein Taco Dinner Kit nebst Zutaten. Und schon ist ein leckeres Abendessen auf unserer Terrasse mit Poolview gesichert
 

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