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bulletReisebericht Australien Ostküste - Tag 5 - Samstag, 29. Oktober 2016


Sydney - Cairns (Flug) - Palm Cove
gef. km: 73 km / gesamt: 73 km
Wetter: überwiegend sonnig, max. 28°C

Unser Mietwagen, ein Toyota RAV4In dieser Nacht schlafe ich nicht viel mehr als vielleicht 1 Stunde. Das Hotel ist extrem hellhörig. Man hört einfach alles. So auch die Dame von nebenan, die ganz offensichtlich sehr viel Spaß hat, und sich gleich mehrerer Höhepunkte erfreut. Sei ihr gegönnt. Dafür opfert man doch gerne seinen Schlaf.

Um 3:45 Uhr stehen wir mit unserem Gepäck an der Rezeption, die um diese Zeit jedoch verwaist ist. Dabei hatte man uns gestern Abend noch ausdrücklich versichert, dass diese 24 Stunden besetzt ist. Wie kommen wir jetzt an ein Taxi? Selber anrufen können wir nicht, da wir die Nummer der Taxizentrale nicht kennen.

Draußen regnet es in Strömen, aber es hilft ja nichts. Ich stelle mich an den Straßenrand und hoffe, dass ein Taxi vorbei kommt. Wenige Minuten später haben wir Glück, und 15 Minuten später und 27$ ärmer sind wir am Domestic Terminal des Sydney Airports.

Der Flug mit Jetstair Airways startet um 6:00 Uhr und keine drei Stunden später landen wir überpünktlich um 7:45 Uhr Ortszeit in Cairns. Da Queensland im Gegensatz zu New South Wales nicht auf Sommerzeit ist, gewinnen wir sogar noch 1 Stunde.

Weg zum Aussichtspunkt Barron FallsKurze Zeit später sitzen wir bereits in unserem Mietwagen, ein großer geräumiger SUV (Toyota RAV 4), der genügend Platz für unser Gepäck bietet. Nur unsere große Kühlbox, die uns mal wieder begleitet, muss auf die Rückbank. 

Nach einer halben Stunde Fahrt erreichen wir Kuranda, einen Touristenort im Regenwald. Die meisten Besucher schweben hier mit der Seilbahn ein, die ihren Weg über den Gipfeln des Regenwaldes nimmt. Da wir aber bereits in Costa Rica viel Regenwald von oben gesehen haben, verzichten wir auf diese recht kostspielige Anreise. Außerdem wollen wir zeitlich ungebunden bleiben.

In Kuranda gönnen wir uns erst einmal ein reichhaltiges Frühstück. Da wir schon so lange auf sind, haben wir natürlich entsprechend Hunger.  Wirklich aufregend ist Kuranda eigentlich nicht. Ein Craft-Market mit z.T. sehr schönen und/oder ausgefalllenen Dingen sowie diverse Souvenirläden, Boutiquen, Restaurants und "Attraktionen" (Koala-Streichelzoo, Vogelpark und dergleichen) buhlen um das Geld der Touristen.

Nachdem wir gegessen und uns umgeschaut haben, fahren wir zu den etwas außerhalb gelegenen Barron Falls. Über Holzstege wird man durch den Regenwald zu diversen Aussichtspunkten geführt. Eine schöne grüne Szenerie, allerdings führen die Fälle zur Zeit nicht viel Wasser.

Barron Falls

 

Grillvergnügen in Palm CoveDie 40 Minuten Fahrtzeit bis Palm Cove, nördlich von Caines, machen uns zu schaffen. Die Müdigkeit schlägt jetzt voll durch.
Endlich in Palm Cove angekommen checken wir im "Paradise on the Beach Resort" ein. Eine sehr gepflegte schöne kleine inhabergeführte Anlage direkt gegenüber dem Strand.

Nach der dringend erforderlichen Siesta fahren wir in einen nicht weit entfernten Coles Supermarkt. Da unser Resort über zwei große und sehr saubere Gasgrills verfügt, wollen wir uns an zwei von unseren drei Abenden hier selbst versorgen. Entsprechend kaufen wir in dem sehr gut sortierten Markt ein.

Schockierend sind allerdings die Bierpreise im Bottle Store. Da kann man glatt zum Abstinenzler werden (6×0,33 l für 18,50$). Zum Glück ist Wein eine bezahlbare Alternative (Angebote ab 6$ aufwärts). Da wir durch den Einkauf jedoch einen Gutschein für ein Sixpack Bier für 10$  erhalten, nehmen wir dann doch auch noch Bier mit.

Abends grillen wir diverse marinierte Spieße und Würstchen. Alles sehr lecker. Auch nach 20:00 Uhr ist es bei 25 Grad sehr angenehm im Freien. Zu unserer Freude gibt es auch noch kaum Mücken.

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