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bulletReisebericht Hawaii 2014/15 - Tag 15, Samstag, 27. Dezember 2014

Maui - Oahu, Hawaii
Wetter: sonnig, 27°C


Den Ford Mustang mussten wir leider auf Maui lassenNachdem wir in Ruhe gefrühstückt und die letzten Sachen gepackt haben, fahren wir gegen 9:00 Uhr nach Kahului zum Flughafen. Schweren Herzens geben wir Alamo das Ford Mustang Cabrio zurück. Damit hätten wir es gut noch ein paar Tage ausgehalten.

Der Self-Check-Inn bei Hawaiian Airlines ist hier unkomplizierter als in Hilo. Wir bekommen am Computer-Terminal nicht nur unsere Bordkarten, sondern auch gleich die selbstklebenden Gepäckanhänger ausgedruckt, die wir an unseren Koffern anbringen. Die müssen wir dann nur noch beim Baggage Drop-Off abgeben.

Unser Flug ist pünktlich und nach gut dreißig Minuten Flugzeit sind wir schon in Honolulu.  Der Alamo-Shuttle ist dermaßen rappelvoll, wie wir es noch nie erlebt haben. Das lässt nichts Gutes ahnen. So ist es auch. Was für ein Rummel, als wir die relativ kleine Alamo-Station erreichen. Schicksalsergeben reihen wir uns mit unserem Gepäck in die Schlange ein. Überraschenderweise dauert es nur 30 Minuten, bis wir dran sind, um die Formalitäten für die Übernahme des Mietwagens hinter uns zu bringen.

Als wir dann draußen unseren Wagen übernehmen möchten, erwartet uns die nächste Warteschlange. Es gibt keine sofort verfügbaren Autos. Wir müssen warten, bis ein Auto unserer Kategorie aus der Waschstraße kommend vorgefahren wird. Und dann gibt es noch einmal eine Warteschlange bei der Ausfahrt vom Gelände der Mietwagenfirma. Insgesamt sind wir so eine gute Stunde mit der Übernahme des Autos beschäftigt.

Wir sind froh, dass wir uns dieser Prozedur nicht unmittelbar nach einer rund zwanzigstündigen Anreise von Europa stellen müssen. Da wäre unsere Geduld doch arg strapaziert worden. Nach zwei Wochen Hawaii aber sind wir mittlerweile im „Aloha-Modus“ und entsprechend gelassen.

Wir fahren nach Honolulu und bei unserem Hotel „Waikiki Marina Resort at the Ilikai“ vor. Da es die bequemste Lösung ist, nehmen wir das Valet Parking in Anspruch. Für „günstige“ 28$ pro 24 Stunden wird unser Auto von den Bediensteten des Valet Parking Service für uns in der Hotelgarage geparkt. Wir überlassen denen die Wagenschlüssel und unser Gepäck wird von einem dienstbaren Geist auf einen Gepäckwagen verladen mit der Versicherung, dass uns dies später aufs Zimmer gebracht wird.

Unser Zimmer in WaikikiAuf unsere Frage, ob es auch günstigere Parkmöglichkeiten gibt, empfiehlt uns der Bedienstete vom Valet Parking das gegenüberliegende Parkhaus, wo wir nur 20$ bezahlen müssten. Sehr fair, dass der uns das so einfach sagt. O.K., das schauen wir uns morgen dann mal an.    

Der Check-Inn ist auf der zweiten Etage, und ist nicht ganz einfach zu finden. Wir werden sehr nett empfangen, und obwohl es erst 14:00 Uhr ist, hat man schon ein Zimmer für uns verfügbar (eigentlich ist erst an 16:00 Uhr Check-Inn). Die nette Dame am Empfang kümmert sich auch darum, dass unser Gepäck aufs Zimmer gebracht wird. Für den Kofferträger bekommen wir einen Gutschein, der das Trinkgeld ersetzt. Ist alles im Preis mit eingeschlossen. Wir sind beeindruckt.

Mit dem Zimmer sind wir sehr zufrieden. Groß, modern und mit einer funktionalen Küchenzeile ausgestattet. Einzig die Lage ist nicht so optimal. 5. Etage mit Blick auf den Ala Moana Boulevard. Bei geöffneter Balkontüre ist der Straßenlärm mehr als deutlich zu hören. Der Ausblick auf die Straße und die Hochhäuser von Waikiki ist natürlich auch nicht so prickelnd. Aber das ist Honolulu, und das kennen wir schon von unseren zwei früheren Besuchen hier. Ausblick von unserem Zimmer in WaikikiTrotzdem ist die große und hektische Stadt ein Kulturschock für uns nach den doch recht beschaulichen Tagen auf Big Island und Maui.

Wir richten uns ein und erkunden die nähere Umgebung zu Fuß. Laufen am Waikiki Strand  an den endlosen Resorts entlang und denken uns: so möchten wir unseren Urlaub nicht verbringen. Ist eigentlich nicht viel anders, als ein Pauschalurlaub auf Mallorca. Von morgens bis abends am Strand liegen und sich braten lassen. Zwei Liegen und ein Sonnenschirm lassen sich zum Schnäppchenpreis von 50$ pro Tag mieten.

Nachdem wir genug vom berühmten Waikiki Beach gesehen haben, der uns so gar nicht in seinen Bann zieht, laufen wir entlang des Ala Moana Boulevards zurück zu unserem Hotel. Abends gehen wir gegenüber im Red Lobster essen. Etwa 20 Minuten müssen wir auf einen freien Tisch warten. Das Essen in diesem Ketten-Restaurant ist nicht schlecht, aber die Atmosphäre furchtbar. Die Klimaanlage kühlt den Laden auf Kühlschranktemperatur runter, und es ist extrem laut. In weiser Voraussicht hatten wir zwar unsere Sweatshirtjacken mitgenommen, trotzdem sind wir heilfroh, als wir endlich wieder draußen sind und uns aufwärmen können.

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