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bulletReisebericht Hawaii 2014/15 - Tag 9, Sonntag, 21. Dezember 2014

Haleakala Crater, Mauii, Hawaii
Wetter: sonnig, 29°C


Warten auf den SonnenaufgangUm halb Vier reißt uns der Wecker aus dem Schlaf. Wir wollen zum Sonnenaufgang auf dem Haleakala sein, und da heißt es nun mal früh aufstehen. Knapp zwei Stunden Fahrtzeit sind es nämlich bis zum Gipfel dieses Vulkans, und es wird empfohlen, eine Stunde vorher da zu sein, damit man noch einen Parkplatz bekommt.

Kurz vor sechs Uhr sind wir auch tatsächlich oben, bekommen aber keinen Parkplatz mehr auf dem Gipfel, sondern nur beim
100 m tiefer gelegenen Visitor Center. Kein Problem, hier geht die Sonne schließlich auch auf. Wir bleiben erst einmal im warmen Auto, und verzehren unsere mitgebrachten Butterbrote. Der Kaffee, den wir in einen Thermosbecher abgefüllt haben, ist leider nur noch lauwarm.

Eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang verlassen wir das schützende Auto und ziehen uns dicke Jacken, Mützen und Handschuhe an. Hier auf knapp 3000 m Höhe ist es verdammt kalt, und es bläst ein scharfer Wind. Der Menschenandrang ist gewaltig. So schlimm war es bei unserem letzten Besuch nicht, aber der liegt auch über 20 Jahre zurück.

Gleich geht die Sonne aufEs ist schon ein tolles Erlebnis, die Sonne hier oben über den Wolken aufgehen zu sehen. Was wäre es schön, wenn wir hier jetzt ganz alleine wären und den Moment ungestört genießen könnten. So aber müssen wir das Spektakel mit einigen 100 frierenden Mitmenschen teilen und versuchen, einen Platz zu ergattern, wo wir nicht nur die Hinterköpfe anderer Leute fotografieren können. Gar nicht so einfach, aber wir haben Glück und finden doch noch einen Platz in erster Reihe.

Nachdem die Sonne aufgegangen ist, leert sich der Parkplatz recht schnell. Nicht wenige Besucher sind viel zu dünn angezogen und können es nicht erwarten, wieder in ihre Autos zu kommen. Selber schuld! Wie kann man auch nur so blöd sein und barfuß und in kurzer Hose hier hoch kommen?

Wir fahren noch auf den Gipfel, halten uns dort aber nicht lange auf. Die Höhenluft macht uns doch ziemlich zu schaffen. Auch etwas tiefer auf 2500 m können wir uns nicht zu einer Wanderung aufraffen. Die Luft ins einfach zu dünn. So beschränken wir uns auf den kurzen Rundweg (Nature Loop) am Homer Grove Campingplatz in der Nähe des anderen Visitor Centers am Parkeingang.

Here comes the sun!Haleakala Visitor Center beim Sonnenaufgang





















Parkplatz über den WolkenAuf dem Gipfel des Haleakala





















Hier surft der NikolausWir verlassen den Park und fahren nach Makawao, wo wir eigentlich unser zweites Frühstück einnehmen möchten. Da Sonntag ist, finden wir leider nichts geeignetes und fahren weiter nach Pa’ia. Der nette Ort gefällt uns gut, und es gibt auch reichlich Frühstücksmöglichkeiten, wenn man denn endlich einen Parkplatz gefunden hat. Im Cafe des Amis sitzen wir sehr schön, und das Essen ist ausgezeichnet.

Gut gestärkt bummeln wir ein wenig durch Pa’ia und fahren anschließend zum Ho’okipa Beach Park, wo wir eine ganze Weile damit verbringen, den Surfern zuzuschauen. Da heute Sonntag
ist, ist es hier natürlich sehr voll.

Gegen 14:00 Uhr sind wir wieder in unserem Condo und verbringen den restlichen Nachmittag am Pool. Ein bisschen Relaxen muss auch sein, wir haben ja schließlich Urlaub.
 
Am späten Nachmittag fahren wir zum Ma’alea Beach nördlich von Kihei. Dies ist ein langer Strand, der sich bestens für einen Strandspaziergang eignet. Wir laufen ein bisschen, und lassen uns dann mit einem mitgebrachten Cocktail am Strand nieder. Zur Tarnung trinken wir diesen aus Kaffeebechern, da Alkoholgenuss am Strand in den USA ja nicht erlaubt ist.

Bei Cocktail und untergehender Sonne stellen wir fest, dass dies ein Tag ist, von dem wir mit Recht sagen können, dass wir ihn von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang genossen haben.

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