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bulletReisebericht Nordwesten der USA - Tag 14, Freitag, 27. Mai 2011

Redding, CA
Wetter: überwiegend bedeckt 68°F / 20°C
Gefahren: 36 mi / 58 km - total 2188 mi /3501 km


Im Turtle Bay Exploration ParkEine Runde durch den Pool und dann wird es schon knapp, um noch das “Free Continental Breakfast” mitzunehmen. Das Übliche mit viel Styropor und Plastik. Zu allem Überfluss ist das Plastikbesteck sogar noch einzeln in Plastikfolie verpackt. Wirklich schlimm, wie viel Abfall hier mit jedem Frühstück produziert wird.

Wir checken erst einmal diverse Wetterberichte. Im Norden ist für die nächsten zwei Tage Regen vorhergesagt. Im nur 45 Minuten entfernten Lassen Nationalpark sind alle Parkstraßen wegen Schnee gesperrt. Im Crater Lake Nationalpark ist der Rim Drive gesperrt und “all hiking trails are burried under 9 feet of snow”. Und Letzterer soll dort die nächsten Tage auch wieder fallen. O.K., damit ist der Crater Lake NP kein Thema mehr für uns.

Da für Redding 72°F und Sonne vorhergesagt werden, beschließen wir, einfach noch eine Nacht hier zu bleiben und den Regentag übermorgen zu nutzen, um in einem Rutsch die lange Fahrt nach Bend, Oregon zu bewältigen. Da dies das Memorial Weekend ist, wollen wir sicherheitshalber noch ein Zimmer in Bend Sundial Bridgereservieren. Fehlanzeige bei mehreren Hotelportalen. Der Ort ist komplett ausgebucht. Erst im 16 Meilen entfernten Redmond bekommen wir ein Best Western, dass wir für 2 Nächte reservieren.

Wir fahren zum “Turtle Bay Exploration Park” am Sacramento River. Das interessante Museum bietet neben naturwissenschaftlichen Informationen und vielen Dingen zum Ausprobieren (nicht nur für Kinder sehr interessant) auch Informationen zur nordkalifornischen Geschichte und einen schönen botanischen Garten auf der anderen Seite des Flusses.

Etwas ganz Besonders ist der Weg auf diese andere Seite. Denn dieser führt über die eindrucksvolle Sundial Bridge. Eine Fußgängerbrücke mit einem außergewöhnlichen Design, entworfen von dem spanischen Architekten Santiago Calatrava. Eine Brücke mit grünem Glasboden (durch den man allerdings nicht durchsehen kann) und einem strahlend weißen, kunstvoll geschwungen Pfeiler. Sehr ungewöhnlich hier so mitten in der Natur.

Der Shasta DamDann folgen wir der I-5 ein paar Meilen weiter nach Norden und verlassen sie in Shasta Lake mit Ziel Shasta Dam. Zunächst aber essen wir bei “Latinos Mexican” einem kleinen Family-Mexikaner, lecker und preisgünstig zu Mittag.

Der Shasta Dam ist schon ziemlich beeindruckend. Unser Reiseführer meint gar, dass er als zweitgrößte Betonkonstruktion der Welt gilt. Man kann hier auch an einer kostenlosen Führung teilnehmen, was wir uns aber schenken, da wir keine Lust auf die ganzen technischen Erklärungen haben. Stattdessen begnügen wir uns mit einem Blick auf den Damm und dem Besuch des Visitor Centers. Hier gibt es interessante Informationen über die Entstehung und Bedeutung des Dammes.

Den Rest des Nachmittages verbringen wir am Hotelpool, wo wir gegen Abend sogar doch noch ein paar Sonnenstrahlen ergattern. Den Wetterbericht konnte man nämlich mal wieder knicken. Von wegen den ganzen Tag Sonne. Die meiste Zeit war es bedeckt, aber zumindest relativ warm.

Zum Abendessen gehen wir heute einen Laden weiter in den C.R. Grille. Etwas laut hier, da das Lokal sehr gut besucht ist, aber das Essen ist ganz o.k., und das Bier vom Fass schmeckt auch.

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